Löderburg l Luft nach oben gibt es immer. Egal, wie gut eine Veranstaltung ankommt, es gibt immer noch Stellschrauben, an denen gedreht werden kann. Auch Michael Frost vom VC 97 Staßfurt ist ein Mann, der sich immer weiterentwickeln will und nach Perfektion strebt. Zumindest in Bezug auf den Stadtwerke-Cup, den er als Organisator in diesem Jahr schon zum vierten Mal initiiert hat. Gemeinsam mit den Stadtwerken Staßfurt und dem Tourismuszentrum Löderburger See fand am Wochenende wieder das „Quattro-Beachvolleyball-Turnier“ statt.

„Es war wieder ein schönes Wochenende. Das Wetter war gut. Es war nicht zu heiß, aber trotzdem sonnig. Es waren auch Zuschauer da. Das ist immer ein Highlight“, zog Frost ein erstes positives Fazit. Was das Vorstandsmitglied des Staßfurter Volleyballclubs besonders freut: „Auch bei den Teilnehmern ist das Turnier gut angekommen.“ Und dennoch erhalten die über 70 Teilnehmer in den kommenden Tagen eine Mail von Frost. „Ich hole mir so immer noch Wünsche und Verbesserungsvorschläge ein“, berichtet er. Das hat auch schon für dieses Jahr gefruchtet. Denn der neue Spielmodus war eine Idee aus dem Teilnehmerfeld.

Jedes Team hatte an den beiden Tagen am Löderburger See erst je fünf Vorrundenspiele. Anschließend sind die ersten acht Teams ins Viertelfinale eingezogen und haben den Rest des Turniers im K.o.-Modus ausgespielt. Die anderen sechs Teams haben um die Platzierungen gekämpft. Auch das Rahmenprogramm wurde aufgrund der Mails aus dem Vorjahr erweitert. „Wir haben mehr für die Kinder angeboten, wie eine Hüpfburg oder kleine Spiele. Viele Teilnehmer reisen mit der ganzen Familie an und machen einen Wochenendurlaub daraus.“ Vorwiegend kamen die Teilnehmer aus dem Salzlandkreis. Neben Teams aus Schönebeck und Bernburg waren aber auch Magdeburger Mannschaften am Start.

Im Fokus stand aber, da waren sich alle 14 Teams einig, der Spaß. So mauserte sich das Team um Frost namens „Dingsbums“ über das Viertel- und Halbfinale bis in das Endspiel vor und konnte dann sogar noch die „Pulverisierer“ schlagen. „Das war zwar schön, dass wir gewonnen haben, aber es stand absolut nicht im Fokus“, so Frost. Der Spaß und das gemeinsame Erlebnis mit Familie und Freunden war die erste Prämisse.

Und deshalb steht auch der Termin für das kommende Jahr schon jetzt fest. Den 24. und 25. August sollten sich die passionierten Beachvolleyballer der Region schon jetzt rot im Kalender anstreichen. „Es ist wichtig, dass der Termin frühzeitig feststeht, damit sich die Teilnehmer das Wochenende frei halten können“, sagt Frost. Und bis dahin haben ihn vielleicht auch wieder einige Mails mit Verbesserungsvorschlägen erreicht.