Staßfurt (hla/fna) l Wenn es am Sonntag, 10. Juli, in Frankreich das gleiche Endergebnis wie im Finale der 5. Mini-Europameisterschaft des KFV Fußball Salzland gibt, wird der Jubel im Gastgeberland keine Grenzen kennen. Denn Schwarz-Gelb Bernburg (Frankreich) gewann im Endspiel mit 1:0, bezwang in diesem Fall dern SV 09 Staßfurt II (Spanien). Diese Konstellation wird es bei den Männern nicht geben, dort würden sich beide Teams bereits im Halbfinale gegenüberstehen. Es war das letzte der 48 Spiele, die von etwa 500 Zuschauern besucht wurden. Sie sahen 122 Tore und in 24 K.o.-Spielen und dabei gab es fünf Entscheidungen erst nach einem Neunmeter-Schießen. Der Höhepunkt war dabei das Spiel um Platz fünf zwischen Lok Aschersleben I (Ungarn) und der Schweiz (Saxonia Gatersleben), in dem gleich 18 Schüsse notwendig waren, um die Schweizer Sieger zu sehen (7:6). Die reguläre Spielzeit endete mit einem 1:1-Unentschieden und Mika Rohleder war der gefeierte Siegtorschütze im 18. Versuch.

Überraschungen in Gruppenphase

Aber schon in der Gruppenphase gab es einige Überraschungen. So belegte Deutschland (Staßfurt I) nur den letzten Platz in der Staffel und auch der Schönebecker SC (Belgien) blieb bereits hängen. Mit einer makellosen Bilanz überstanden Staßfurt II (Spanien) und Einheit Bernburg (Italien) die Vorrunde. Das Wetter war eines der besten Geschenke für den Veranstalter. Die Gluthitze war weg und der Regen kam erst am späten Abend. Zur Siegerehrung gab es meist zufriedene Gesichter und alle Aktiven hatten das Turnier ohne großen Schaden überstanden. Keine Mannschaft ging ohne eine Ehrung vom Spielfeld und alle Alktiven bekamen eine Erinnerungsmedaille. Zudem standen letztmalig zwei Mannschaften aus Schönebeck auf dem Spielfeld. Denn der Schönebecker SC und Schönebecker SV hatten ihren letzten offiziellen Wettkampf, bevor sie am 1. Juli zu Union Schönebeck fusionieren.

Ein Hauch vom EM

Ein großer Dank gilt der Leitung des SV 09 Staßfurt für das perfekte Versorgungsprogramm und seine Sportstätten, die er zur Verfügung gestellt hat. Dies wurde im Laufe des Turniers auch von Oberbürgermeister Sven Wagner, in Begleitung der Salzfee, betont. Er wandte sich an die Fußballkinder und konnte da aus langjähriger aktiver Erfahrung sprechen. Von KFV-Präsident Frank Krella und KSB-Chef Detlef Gürth wurde gemeinsam der erste Ball pünktlich 9.30 Uhr freigegeben. Alle Mannschaften hatten sich mit den vertretenden Ländern kenntlich gemacht. Erfreulich war, dass viele Eltern und Zuschauer mitzogen und den Kindern so ein Fangefühl und einen Hauch von Europameisterschaft vermittelten.

Bilder