Havelberg l Der Havelhammer sollte der zweite Wettkampf in diesem Jahr für Steffen Schöler, Triathlet bei der Gaensefurther Sportbewegung, sein. Über 1540 Meter Schwimmen, 44 Kilometer Rad und 10 Kilometer Laufen gingen mehr als 100 Ausdauerspezialisten an den Start. Im Hafenbecken gab es dann auch vom Start an reichlich Körperkontakt in Form von Tritten und Stößen, bis sich das Feld endlich etwas auseinander zog. An Entspannung konnte auf der Rad- und Laufstrecke nicht gedacht werden, denn die Beschaffenheit der Straße ließ sehr zu wünschen übrig. Hochkonzentriert musste man sowohl auf die Reifen achten, als auch akrobatisch talentiert sein bei der Flüssigkeitsversorgung mit der Trinkflasche. Ganz nebenbei brannte die Sonne inzwischen unbarmherzig und die Streckenführung bot wenig Schutz und Möglichkeit zur Erfrischung.

Dafür war aber die Laufstrecke flach wie ein Tellerrand gegenüber anspruchsvolleren Varianten der Vorjahre. Steffen Schöler (M 50) finishte den Wettkampf nach 2:34 Stunden und sollte sich auch über die „Holzmedaille“ in der Altersklassenwertung freuen können.

Etwas später erfolgte der Wasserstart der etwa 100 „Sprinter“ über 750 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Rad und fünf Kilometer Laufen. Mit dabei waren auch drei Triathleten und ebenso viele Läufer von der Gaensefurther Sportbewegung. Natürlich hatten auch die Teilnehmer über die kürzere Distanz mit den herausfordernden Bedingungen zu kämpfen.

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Das Rennen „rockte“ aus Gaensefurther Sicht, wie schon in den Vorjahren, Toni Keller (M 35). Er überzeugte wieder mit der zweitbesten Laufzeit von 19:43 Minuten.

Er kam insgesamt auf Platz fünf ins Ziel und siegte in seiner Altersklasse mit einer Gesamtzeit von 1:15 Stunde. Die übrigen fünf GSB-Starter überwanden die Strecken teilweise als Gruppe, denn auf der Radstrecke kam es immer wieder zu Überholmanövern der Vereinskollegen. Zwei Teammitglieder mussten sogar eine Verwarnung wegen Windschattenfahrens einstecken.

Börner und Liedtke auf dem Podest

Renate Liedtke (M 65) wurde konkurrenzlos Erste in ihrer Altersklasse mit 1:46 Stunde und Sabine Börner und Heike Lenz, beide W 50, schafften mit Platz zwei in 1:38 Stunde und drei in 1:42 Stunde ebenso den Sprung auf das Podest der Altersklassen-Wertung.

Beim „altmark3cup“, der die Triathlon-Wettkämpfe in Arendsee, Wischer und Havelberg zusammenfasst, siegte Börner aufgrund ihrer drei erfolgreichen Starts und Liedtke belegte Platz zwei.