Staßfurt l Die Partien gegen den USV Magdeburg III und die VSG Salzwedel waren an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Die Staßfurter mussten sich in beiden Duellen gewaltig strecken, behielten aber im entscheidenden Tie-Break jeweils die Nerven und gewannen knapp mit 3:2. Trainer Michael Frost war das herzlich egal, denn seine Vorgabe wurde umgesetzt. „Grundsätzlich sollten zwei Siege her. Egal wie. Es waren beide Spiele Fifty-Fifty-Duelle“, sagte der Trainer nach dem nervenaufreibenden letzten Auftritt der Saison 2018/2019. Dessen Team lieferte und sicherte sich damit auch den dritten Platz in der Abschlusstabelle.

Großer Kader

„Unter dem Strich muss man sagen, dass der große Kader sich bezahlt gemacht hat. Ich hatte insgesamt 15 Spieler zur Verfügung. Und die Mannschaft hat in den entscheidenden Sätzen gezeigt, dass der Zusammenhalt im Team passt“, freute sich Frost.

USC Magdeburg III - VC 97 Staßfurt 2:3 (25:15, 18:25, 19:25, 25:21, 6:15). Gegen die Magdeburger hatten die Staßfurter zunächst Startschwierigkeiten. „Es war erschreckend, wie viele Eigenfehler wir im ersten Satz gemacht haben“, so Frost. Folgerichtig ging dieser klar verloren. „Mit zunehmender Spieldauer haben wir uns dann gesteigert“, schilderte der VC 97-Coach, warum sich das Blatt wendete. Die Bodestädter drehten die Partie durch die 25:18 und 25:19-Erfolge. Durchgang Nummmer vier ging dann jedoch wieder an die Magdeburger. Doch auch das hatte seinen Grund: „Aufgrund der vielen Spieler, habe ich vor diesem Satz einige Wechsel vorgenommen“, so Frost. Diese Rotation ging zu Lasten des Spielflusses. Zu guter Letzt pegelte sich aber auch das wieder ein und die Staßfurter setzten sich im entscheidenden Durchgang dann sogar klar und deutlich mit 15:6 durch.

VC 97 Staßfurt - VSG 1988 Salzwedel 3:2 (21:25, 25:16, 13:25, 25:20, 18:16). Im umkämpften ersten Satz zog der VC 97 den Kürzeren. „Die Salzwedeler haben das Spiel davor bestritten, während wir eine Pause hatten. Das war anscheinend ein kleiner Nachteil für uns. Außerdem hatten wir durch personelle Wechsel eine ganz andere Mannschaft auf dem Feld als im ersten Spiel“, so Michael Frost. Dessen Mannschaft steigerte sich jedoch in der Folge und gewann den zweiten Satz deutlich. Ebenso klar setzte sich Salzwedel dann im dreitten Durchgang durch. So waren die Bodestädter nun gefordert, glich durch ein 25:20 aber erneut in den Sätzen aus (2:2). „Es ging hin und her“, berichtete Frost im Nachgang.

Spannung bis zum Schluss

Und so spannend blieb es auch im nachfolgenden Tie-Break. Hier konnten die 97er sich erst in der Verlängerung hauchdünn mit 18:16 durchsetzen. „Wir haben knapp und glücklich gewonnen. Das Spiel war eine echte Achterbahnfahrt“, berichtete Staßfurts Trainer.

Der Übungsleiter war, wie eingangs erwähnt, mit den beiden Siegen am Ende zufrieden. Das gilt auch für den gesamten Verlauf der Spielzeit. „Ich bin vollauf zufrieden mit der Saison“, fasste Frost zusammen. Außerdem fügte er an: „Ich denke, wir sind insgesamt auch zurecht auf Platz drei gelandet, denn wir haben nur gegen die SG Lindau und Staffelsieger Reform Magdeburg II, die Teams, die in der Tabelle vor uns stehen, verloren“, merkte der Trainer an.