Schönebeck/Staßfurt l Nach den Umstrukturierungen im Sommer und dem freiwilligen Abstieg in die Landesliga muss für die Damen des VC 97 Staßfurt nicht unbedingt der direkte Wiederaufstieg her. Dennoch zeigt sich Coach Jörg Döring optimistisch: „Wir wollen schon auf dem Treppchen landen.“ Und diese Medaillen-Ambitionen untermauerten die Staßfurterinnen am ersten Spieltag in Schönebeck.

Zunächst besiegten sie den gastgebenden SV Pädagogik mit 3:0 (13, 8, 20). Dabei täuscht das Ergebnis laut Döring aber etwas über den Spielverlauf hinweg. „So deutlich war es gar nicht. Den zweiten Satz haben wir klar dominiert, aber sonst gab es viele lange Ballwechsel und Pädagogik hat sich gut gewehrt.“ Doch nicht nur in der Aufgabe und im Angriff war das ehemalige Oberliga-Team besser, aus diesem Kader sind jedoch nur noch Juliane Ruhnow und Sylke Pillich übrig, sondern auch im Block.

Das zweite Spiel gegen die SG GutsMuths Quedlinburg ging ebenfalls mit 3:0 (19, 11, 20) an die Staßfurterinnen. Dabei sah es im ersten Satz überhaupt noch nicht danach aus. „Wir sind mit der falschen Aufstellung ins Spiel gegangen, da kam viel Unruhe auf“, so der Coach. Der VC 97 lag schon mit 1:7 hinten. „Doch wir haben Glück gehabt und uns gefangen“, berichtete Döring weiter.

So ging der erste Satz knapp und der zweite souverän an den Favoriten. Im dritten Satz wurde es beim 20:25 wieder enger. „Bei uns haben die Kräfte nachgelassen, das hat der Gegner gemerkt“, gab Döring an. Der Coach konnte aber ebenfalls zu seiner Freude feststellen: „Wir haben auf die Zähne gebissen und nichts mehr anbrennen lassen.“ Damit konnten die Staßfurterinnen zwei erste Ausrufezeichen setzen. Nach diesen Spielen scheint ein Platz auf dem Podest mehr als wahrscheinlich.