Stendal l Es war solch ein Spiel, das man nicht so schnell vergisst. Man spürte nicht nur, sondern sah auch, dass in der Burger Mannschaft unheimlich viel Substanz steckt. Allein die weiten Pässe waren auf Grund ihrer Präzision eine Augenweide. So ein Team muss man erst einmal aushebeln.

Und genau das ist der Stendaler Lok-Mannschaft, die im bisherigen Saisonverlauf auch schon einige Tiefpunkte hatte, am Sonntag gelungen.

Sie hat das zuvor besprochene Konzept sehr konzentriert umgesetzt und damit dem Verbandsligafeld auch demonstriert, dass sie in der Lage ist, Spitzenteams, und ein solches ist die Burger Mannschaft, zu bezwingen.

„Alle Spieler haben in dieser Begegnung überzeugt“, freute sich Lok-Coach Sven Körner nach der Begegnung. Dabei vergaß er jedoch nicht, sein Führungspersonal hervorzuheben. Ihm gefiel unter anderem die Präsenz von Andreas Sommermeyer, Kapitän Philipp Groß und Martin Gebauer sehr. Außerdem war er von Benedikt Nellessen mit dessen akkurater Lauf- und Einsatzbereitschaft begeistert. Körner darüber hinaus: „Ich bin froh, dass wir endlich mal zu Null gespielt haben.“

Außerdem sorgte Lok dafür, dass die Burger jetzt keine einstellige Gegentrefferzahl mehr haben, sondern bei 10 stehen.

Am kommenden Sonntag ab 13 Uhr soll das Nachholspiel gegen Schlusslicht Schönebeck stattfinden. Was das Wetter betrifft, scheint die Partie über die Bühne gehen zu können.

Die aktuelle Torschützenliste des Verbandsligisten Lok Stendal hat folgendes Aussehen:

Vincent Kühn 6

Moritz Instenberg4

Lukas Breda 4

Philipp Groß 3

Benedikt Nellessen 3

Franz Erdmann2

Steven Schubert 1

Johannes Marhold 1

Martin Gebauer 1

Max Salge1

Philipp Grempler1

Clemens Paul Berlin1

Artem Sikulskyi1

Eigentor Piesteritz 1