Stendal l Körner hatte einen Plan, und den hat seine Mannschaft praktisch vollständig umgesetzt. Der Tabellendritte sollte durch massives Anlaufen des ballführenden Akteurs gestört und zu Fehlern gezwungen werden. Zum Konzept gehörte weiterhin, dass auch oft mit langen Bällen nach vorn operiert wurde.

Der Tabellendritte deutete bereits mit seinen ersten Aktionen nach vorn seine Gefährlichkeit an. Die erste Torchance aber erarbeitete sich Stendals gestern wieder ein enormes Laufpensum absolvierende Benedikt Nellessen, der in der 10. Minute am kurzen Eck zum Schuss kam. Burgs Keeper Krüger reagierte jedoch erfolgreich. Sieben Minuten später aber musste sich Lok-Keeper Bryab Giebichjenstein strecken, unm die Burger Geschoss zu entschärfen.

In der Mitte der ersten Halbzwzeit war am meisten los im Stadion Am Hölzchen. In der 24. Minute scheiterten Vincent Kühn (tolles Dribbling) und Nellessen (Schuss) noch mit ihren Versuchen, eine Minute später aber wurde auf den Rängen gejubelt. Ein abgewehrter Ball landete bei Franz Erdmann und der drosch das Leder direkt in den Burger Kasten. Das war ein echter Hammer und das 1:0 für Lok.

Drei Minuten später waren die Altmärker wieder am Burger Strafraum torgefährlich. Andreas Sommermeyer köpfte den Ball an die Unerkante der Latte. Das Spielgerät klatschte nach unten und Kühn schob es zum 2:0 über die Linie. Die Burger protestierten heftig, der Ball sei nicht vollständig über die Linie gekommen, doch es blieb bei der Entscheidung Tor..

Die Gäste waren etwas geschockt. Dennoch zeigten sie weiter starken Fußball. Nur, Lok war gestern ein noch stärkerer Kontrahent.

In der zweiten Hälfte wurde ein weiteres Lok-Tor (Buschke) wegen Behinderung eines Gegenspielers nicht gegeben. In der 68. Minute gab es ein Burger Handspiel im Strafraum, das unverständlicher Weise nicht mit einem Elfmeter geahndet wurde. Die Gäste belagerten zwar zeitweise den Lok-Strafraum, jedoch ohne Erfolg. Ein tolles Spiel mit einem hochverdienten Gewinner.

Stendal: Giebichenstein - Gebauer, Mahrhold, Sikulskyi, Groß, Erdmann (76. Schubert), Sommermeyer, Buschke (89. N. Breda), Kühn, Nellessen, L. Breda (82. Grempler).

Schiedsrichter: Naujoks (Magdeburg), Zuschauer: 181, Torfolge: 1:0 Erdmann (25.), 2:0 Kühn (28.).