Stendal l Im Stendaler Hölzchen empfängt Oberligist 1. FC Lok Stendal den FC Hansa Rostock II. Die Begegnung wird um 14 Uhr von Schiedsrichter Matthias Alm (FSV Union Fürstenwalde) angepfiffen.

Enttäuschung nach Überraschung

Nach zuletzt zwei deftigen Pleiten (1:4 daheim gegen Torgelow und 0:3 in Neustrelitz) sind die Stendaler auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Das sah nach dem 2:0-Auswärtserfolg am 17. März in Charlottenburg noch ganz anders aus.

Völlig unbeschwert kann dagegen die Hansa-Reserve aus Rostock in der Altmark antreten. Aus den letzten fünf Spielen hat sie acht Punkte (zwei Siege, zwei Unentschieden) geholt. Mit 39 Punkten auf Platz fünf liegend, geht nach oben und unten im Klassement wohl nicht mehr viel.

In der Rückserie gab es für die Hanseaten bisher nur eine Niederlage, die fiel aber bei Blau-Weiß Berlin recht deftig aus (1:4).

Das Hinspiel verloren die Ostaltmärker am 3. Oktober an der Ostseeküste 1:3. Franz Erdmann hatte die Altmärker per Strafstoß 1:0 in Front gebracht.

Steven Schubert wieder einsatzbereit

Da die erste Mannschaft von Hansa bereits am heutigen Sonnabend spielt (daheim gegen Jena), könnten morgen einige Reservisten beim Team um Trainer Axel Rietentiet auflaufen.

Bei den Stendalern hat Steven Schubert seine Sperre in der Vorwoche abgesessen. Er ist wieder einsatzbereit und dürfte dem defensiven Mittelfeld wieder seine gewohnte Stabilität verleihen.

Niclas Buschke wieder dabei

Auch Niclas Buschke, der zuletzt mit seinem Offensivdrang schmerzlich vermisst wurde, wird nach seinem Urlaub zurückerwartet. Ohne Training ist sein Einsatz gegen die U23 von Hansa allerdings nur schwer denkbar.

Klar ist aber auch, die Fans wollen ihre Mannschaft am Sonntag kämpfen sehen. Trainer Jörn Schulz sah zwar in der Vorwoche eine Steigerung gegenüber der Heimniederlage in Torgelow, aber „wir verlieren in den entscheidenden Situation die entscheidenden Zweikämpfe“. Bei Lok werden Punkte gegen den Abstieg gebraucht, ganz dringend.