Stendal l Der 1. FC Lok Stendal empfängt am Sonntag Schott Jena zum Duell der Fußball-Oberliga. Die Stendaler müssen sich als ungeschlagener Tabellenvierter (13 Punkte) im Spiel gegen Schott Jena als Favorit bezeichnen lassen.

Der Konkurrent aus Thüringen hat einen durchwachsenen Saisonstart hingelegt. Zwei Siegen und drei Unentschieden stehen drei Niederlagen gegenüber. Nach drei Schlappen in Folge (Carl Zeiss Jena II 1:2, Bischofswerda 0:3, Rudolstadt 0:5) zeigte sich das Schott-Team zuletzt etwas erholt und spielte daheim gegen Askania Bernburg 1:1-unentschieden.

Zuschauern etwas bieten

„Wir wollen zu Hause die Initiative an uns reißen, den Zuschauern am Sonntag wieder etwas bieten und unbedingt unsere Ungeschlagenserie beibehalten. Im weiteren Verlauf des Oktobers gibt es noch echte Knüller-Aufgaben für uns“, so Lok-Cheftrainer Sven Körner.

Am 21. Oktober treten die Altmärker beim FC International Leipzig in Torgau an und am Wochenende darauf kommt der aktuelle Tabellenzweite VFC Plauen ans Hölzchen.

Doch zunächst liegt der Fokus der Altmärker auf dem Heimmatch gegen die Jenaer Schott-Elf.

Ob der zuletzt im Pokalspiel umgeknickte Martin Gödecke und der schon zuvor verletzte Tim Schaarschmidt im Aufgebot des Heimspiels am Sonntag stehen, ist noch ungewiss.

Erkundung in Bernburg

Trainer Sven Körner hat die Jenaer Elf bislang noch nicht in Augenschein nehmen können, doch am Sonnabend geht es für ihn nach Bernburg zur Erkundung. Dort ist International Leipzig, der nächste Kontrahent der Stendaler, zu Gast.

Eines ist dem Stendaler Coach sehr wichtig: „In enger Abstimmung haben wir vor, Spieler von den A-Junioren bei den Männer mittrainieren zu lassen.“ Dabei nannte er Namen wie Maurice und Marius Schmidt, Pascal Lemke, Lennart Metzlaff sowie Fridolin Hamann. Wer sich darüber hinaus anbietet, bekommt diese Chance ebenfalls.

Schiedsrichter der Sonntags-Partie am Hölzchen ist Florian Strübing.