Altlüdersdorf l Na bitte! Der 1. FC Lok Stendal hat das wichtige Auswärtsspiel der Fußball-Oberliga Nord beim SV Altlüdersdorf mit 3:0 (2:0) für sich entschieden. Durch diesen ganz wichtigen Dreier kletterten die Eisenbahner im Klassement auf den 13. Platz. Sie haben die Abstiegsplätze erstmal verlassen und auf den Brandenburger SC Süd (Platz 14) einen Punkt Vorsprung.

Krüger und Kühn in der ersten Elf

In der Startaufstellung standen überraschend Martin Krüger und Vincent Kühn. Beide sind zwar noch nicht einhundertprozentig fit, aber wie wichtig sie sind, zeigte sich nach 13 Minuten. Nach einem langen Ball von Martin Gebauer setzte sich Maurice-Pascale Schmidt über rechts durch, flankte in die Mitte und fand Krüger. Der Offensivspieler vollendete unhaltbar ins lange Eck – 0:1.

Ein optimaler Start der Altmärker, die nach fünf Minuten gleich nachwuschen. Nach einem Traumpass von Krüger auf den erst 18-jährigen Schmidt, spielte dieser noch SVA-Keeper Alexander Walter aus und schob zum 0:2 ein.

SV Altlüdersdorf mit einer Chance

Das hätte nicht besser laufen können, denn von den Gastgebern kam bis auf eine Kopfballchance von Pawel Rafal Bielicki nach 21 Minuten, nur wenig auf den Kasten von Lok-Torwart Lukas Kycek.

Nach einer halben Stunde ging es für Sebastian Hey, der diesmal für Marcel Werner in die Innenverteidigung rutschte, nicht mehr weiter. Für ihn kam Tim Schaarschmidt, der ebenfalls noch nicht bei 100 Prozent ist. Aber die Personalsituation bei Lok Stendal lässt derzeit nichts anderes zu.

Führung zur Halbzeit

Mit der 2:0-Führung für die Rolandstädter wurden die Seiten gewechselt. Klar wollten die Altlüdersdorfer der Partie nochmal eine Wendung geben und übten Druck aus. Mit zunehmender Spielzeit waren die Akkus der Gäste mehr und mehr aufgebraucht. Doch mit Kycek im Kasten hatte die Elf von Jörn Schulz einen sicheren Rückhalt. Er hielt seinen Kasten sauber.

In der Schlussminute setzte Lok noch einen drauf. Niclas Buschke profitierte von einem kapitalen Bock von Walter, als er von der Seitenlinie den 3:0-Endstand markierte.

„Wir haben die erste halbe Stunde viel investiert und uns mit den zwei Toren belohnt. Ich wusste, dass ab der 60. Minute die Kräfte nicht mehr reichen. Aber meine Jungs haben das toll gemacht und Charakter gezeigt“, so ein glücklicher Lok-Coach.

Statistik

Tore: 0:1 Martin Krüger (13.), 0:2 Maurice Schmidt (18.), 0:3 Niclas Buschke (90.).

SV Altlüdersdorf: Alexander Walter - Pawel Rafal Bielicki, Szymon Sidorowicz, Ruben Pilumyan (47. Michal Macuk), Jakub Jan Klimko, Hrachik Gevorgyan, Kamil Krzysztof Zielisnki, Faith Kücük, Pascal Schölzke (58. Pascal Schölzke), Jakub Hilicki, Erenst Dominik Gras.

1. FC Lok Stendal: Lukas Kycek - Franz Erdmann, Philipp Groß, Martin Gebauer, Niclas Buschke, Vincent Kühn, Johannes Mahrhold, Maurice Pascale Schmidt, Martin Krüger (89. Tim Seidel-Holland), Sebastian Hey (30. Tim Schaarschmidt), Patrick Baudis.

Schiedsrichter: Hannes Stein, Zuschauer: 161.