Stendal l Saxonia Tangermünde steht zudem nach zwei Spieltagen auf dem Platz an der Sonne. Ebenfalls makellose sechs Zähler als Dritter hat der SSV Havelwinkel Warnau auf der Habenseite.

Am Sonntag rundete schließlich der TuS Bismark das super Wochenende für die Mannschaften aus der Region mit einem überraschenden 3:1 bei Börde Magdeburg ab, die zu den Favoriten in der Liga gezählt werden.

Bismark überrascht den Favoriten

Dabei hatte Trainer Christoph Grabau durchaus Probleme zum Start erwartet. Doch mit dem Weiterkommen im Pokal und dem Sieg bei Börde hat der TuS schon gezeigt, dass sein Team auf einem guten Weg ist. Zum Spiel beim MSV Börde meinte Grabau: „Der Sieg war hochverdient, da wir gerade in der ersten Halbzeit im Umschaltspiel sehr effektiv waren. Wir hätten auch noch höher führen können, doch der Gegner hatte auch Chancen. Börde ist eine Spitzenmannschaft in der Liga, die man nicht so einfach ausschalten kann. Wir haben im Abwehrverbund mit der ganzen Mannschaft fantastisch gearbeitet und super schnell umgeschaltet.“

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Mit sechs Punkten und 11:1 Toren grüßt der Aufsteiger aus Tangermünde von ganz Oben in der Tabelle. In Staßfurt brauchten die Elbestädter eine Hälfte Anlaufzeit. Im zweiten Abschnitt wurde die Überlegenheit auch in Tore umgewandelt. Dies sah auch Staßfurts Trainer Patrick Stockmann so: „Einzig der Chancenverwertung der Gäste war es geschuldet, dass wir zur Pause nicht mit zwei oder drei Toren hinten lagen.“

Lob für den Saxonia-Auftritt

Keeper Dave Kuß brauchte nur einmal ernsthaft eingreifen. Ansonsten dominierte Tangermünde die Partie klar. Gastgebercoach Stockmann setzte noch eins drauf: „Es war eine Machtdemonstration von Tangermünde. Selbst wenn wir einen Sahnetag erwischt hätten, wäre kaum was möglich gewesen.“ Auch wenn Saxonia am kommenden Wochenende nicht mehr Tabellenführer ist, die Lenz-Truppe hat spielfrei, sind in den ersten beiden Spielen schon Mal dicke Ausrufezeichen gesetzt worden.

Zwei Siege auf dem Konto hat auch der dritte Vertreter aus dem Landkreis Stendal, Havelwinkel Warnau. Nach dem 2:1 in Bismark wurde das Heimmatch gegen Ottersleben mit 4:3 siegreich gestaltet. Dabei strapazierten die Warnauer die Nerven ihrer Anhänger wieder auf das Äußerste. Die Fans mussten einen zweimalige Rückstand verdauen. Doch am Ende war der SSV wieder das Team mit dem längeren Atem. Jedenfalls hat Trainer Michael Tiersch, der ganz ruhig seine Arbeit verrichtet, schon einige Dinge erlebt, die ihm die Fans aus dem verrrückten Fußballdorf Warnau erzählten.