Bismark l Dank der Schützenhilfe von Warnau, siegte 1:0 in Calbe, ist die Grempler-Elf erstmal vom direkten Abstiegsrang runter. Dabei verhalf dem TuS Bismark der 2:0-Sieg in der Landesliga Nord gegen Blau-Weiß Niegripp

Personelle Probleme bei TuS Bismark

Die Gastgeber mussten auf eine ganze Reihe von Spielern verzichten. Es fehlte mit Carlo Rämke, Philipp Grempler und Alexander Mayer die komplette Offensive. So bildete Felix Knob­lich die fordere Spitze, wurde von Außen durch Timon Motejat und Michael Metzger unterstützt. Das Spiel begann verhalten. Doch nach sechs Minuten wurden die Gastgeber durch einen langen Ball überrumpelt. Maximilian Kramer entwischte Martin Köhn, doch Torwart Hannes Gust war wach, entschärfte die große Gelegenheit der Gäste. Der zweite Versuch wurde von der Abwehr geblockt. Dies sollte die einzige Chance für Niegripp bleiben.

Wenig später gab Michael Metzger den ersten Schuss auf das gegnerische Tor ab. Doch der stärkste Gästespieler, Torwart Sascha Krüger, parierte sicher. In der 13. Minute bediente Robin Kroschel Christoph Grabau. Auch dieser Abschluss kam genau auf Krüger. Niegripp, schwor sich vor dem Match euphorisch ein, wurde zusehends passiver und kam nicht mehr in die Zweikämpfe.

Niegripp kommt nicht raus

Minutenlang kamen die Gäste nicht aus ihrer eigenen Hälfte. Nach 23 Minuten versuchte es Michael Metzger aus ganz spitzen Winkel. Das Leder strich quer vorbei. „Das ist kein Sprint. Das ist gehen“, rief Gästetorwart Krüger seinen Mitspieler Andre Witpahl an, der einen der vielen Bälle verlor. Zudem brachte der Gast in der 23. Minute seinen einzigen Wechselspieler auf das Feld.

Bismark kontrollierte das Spiel zwar weiter, Torgefahr gab es bis zum Seitenwechsel nicht.

TuS Bismark bleibt der Chef

Bismark blieb nach der Pause der Chef auf dem Rasen. Robin Kroschel spielte bei einem Freistoß Timon Motejat flach in die Gasse an. Sascha Krüger tauchte ab, parierte diese Szene. Der überragende Steven Kroschel blieb weiter Ausgangspunkt der gefährlichen Aktionen der Grempler-Elf. Diesmal bediente er Michael Metzger. Doch der Kapitän ließ die bis dato beste Möglichkeit liegen, schoss am Tor vorbei (58).

Zehn Minuten später erfolgte endlich die Erlösung. Nach einer Ecke bekamen die Gäste den Ball wieder nicht geklärt. Irgendwie kam die Kugel zu Christoph Grabau, der das Streitobjekt zu Felix Knoblich spitzelte und dieser mit dem langen Bein das Führungstor produzierte. Nach dem Rückstand wurde der Gast ein wenig munterer, strahlte aber weiter kaum Gefahr aus.

Rote Karte für Niegripp

In der 84. Minute beging der nach vorn beorderte Abwehrspieler der Gäste, Hendrik Schäfer, ein klares Foul an Florian Knoblich, was nicht geahndet wurde. Schäfer ließ sich zu einer Beleidigung hinreißen, was die rote Karte zur Folge hatte. In Überzahl vergab Felix Knoblich eine gute Konterchance (88.). Der eingewechselte Steffen Rogge machte nach starkem Solo von Timon Motejat den Deckel drauf.

„Ein riesen Kompliment an das Team. Wir hatten von der ersten Minute an das Spiel im Griff. Mit Felix Knoblich vorn haben wir was verrücktes gemacht, was gefruchtet hat“, so ein zufriedener Coach Dirk Grempler.

„Das hat nichts mit Landesligafußball zu tun“, stapfte Niegripps Torwart Krüger wütend vom Feld.

Statistik

TuS Schwarz-Weiß Bismark: Hannes Gust, Martin Köhn, Artem Sikulskyi, Felix Knoblich, Florian Knoblich, Max Voigt, Luis Motejat, Michael Metzger, Robin Kroschel, Timon Motejat, Christoph Grabau (68. Steffen Rogge) - Trainer: Dirk Grempler

SG Blau-Weiß Niegripp: Sascha Krüger, Steven Zeuch, Marco Westhause, Steven Plünnecke, Hendrik Schäfer, Fabian Mlynek (23. Ronny Pantenburg), Andre Wittpahl, Maximilian Kramer, Benjamin Schäfer, Justin Schaffrath, Danny Lindenblatt - Trainer: Thomas Seidelt

Schiedsrichter: Daniel Feist (Magdeburg) - Zuschauer: 40

Tore: 1:0 Felix Knoblich (66.), 2:0 Steffen Rogge (90.+1)

Rot: Hendrik Schäfer (85./SG Blau-Weiß Niegripp)