Stendal l Die besten Karten die Klasse zu halten, hat bis jetzt der SV Krüden/Groß Garz. Die Nordaltmärker haben einen Punkt Vorsprung auf das Schlusslicht Blau-Weiß Gladigau, aber das weitaus schlechtere Torhältnis.

Schinne als Zünglein an der Waage?

Beide Kellerkinder müssen noch gegen den Schinner SV Eintracht spielen. Die Gladigauer gleich am kommenden Sonnabend, wo die Krüden/Groß Garzer zur SG Bismark II/Kläden reisen müssen. Eventuell könnte somit schon am 25. Spieltag die Entscheidung gefallen sein.

Noch mehr Spannung hätte Gladigau am vergangenen Spieltag reinbringen können. Die Blau-Weißen schnupperten gegen Bismark II/Kläden nämlich an einem Punktgewinn, kassierten aber in der Nachspielzeit den bitteren Gegentreffer zum 2:3-Endstand.

Dirk nimmt Niederlage auf seine Kappe

„Respekt und Hut ab vor meiner Mannschaft. Ich habe es verbockt und den Punkt verschenkt“, sagte Gladigaus scheidender Trainer Torsten Dirk. Der Grund für den Punktverlust fand er auch: „Hätte ich gewechselt, wäre die Zeit abgelaufen und wir hätten in der 92. Minute nicht verloren.“

So schreibt der Fußball seine eigenen Geschichten und wenn du einmal unten drin stehst, kommt zumeist auch das Glück abhanden.

Wenn man sich aber das Restprogramm der Gladigauer anschaut, könnte die Befürchtung wahr werden. Am Sonnabend geht es nach Schinne und am letzten Spieltag kommt die Reserve vom 1. FC Lok Stendal. Aus diesen beiden Partien müsste die Dirk-Elf zumindest einen Punkt holen und natürlich auf Ausrutscher von Krüden/Groß Garz hoffen, denn der Coach würde seine Mannschaft gerne in der Kreisoberliga übergeben.