Stendal l Allgemeines Aufatmen war nach dem 3:0-Punktspiel-Heimsieg der Stendaler Lok-Kicker gegen Einheit Kamenz im Stadion Am Hölzchen zu verzeichnen.

Trainer ist stolz

„Sieben Spiele ohne Sieg, eine holprige Vorbereitungsphase und eine hohe Punktspiel-Niederlage in Rudolstadt - daher bin ich stolz auf die Mannschaft wegen des Sieges“, betonte Lok Stendals Chefcoach Sven Körner nach dem 3:0-Erfolg über Kamenz.

„Ein Leckerbissen war das nicht“, schob er nach. „Spielerisch müssen wir uns zweifellos noch steigern. Doch heute, und das freut mich besonders, hat mich die tolle Teamfähigkeit der Spieler überzeugt. Unser Sieg war völlig verdient.“

Lok Stendal wird durchgereicht

In der Tat war die Situation für die Altmärker in den letzten Monaten nicht einfach. Der Spielfaden war, bedingt durch Sperren und zahlreiche Verletzungen, in der zweiten Hälfte der Punktspiel-Hinrunde wie abgeschnitten. Die zunächst sehr gut platzierten Altmärker wurden in der Negativserie im Klassement immer mehr nach hinten durchgereicht, belegen derzeit, nach dem 3:0 gegen Kamenz, immer noch den elften Platz. Es folgten Anfang dieses Jahres Spielausfälle und eine deprimierende 1:7-Punktspielniederlage in Rudolstadt.

Nun aber, mit dem Dreier des Sonntags im Rücken, sieht es besser aus, auch was den Kader der Altmärker angeht.

Lob für Werner und Kühn

Trainer Sven Körner lobte insbesondere Marcel Werner und Vincent Kühn für deren Leistungen im Kamenz-Match. Beide hatten sich mehrere Monate lang mit Verletzungen herumzuschlagen und auf dem Spielfeld einen guten Job gemacht.

Auf der Bank saß Angreifer Benedikt Nellessen, der erkältet war und in der vergangenen Woche nur einmal trainieren konnte. Es ist sicherlich eine mögliche Alternative für einen Einsatz beim Cupspiel in Zorbau.

Seine lange Rot-Sperre abgebrummt hat der Zypriot Christos Iereidis. Er schlägt sich allerdings derzeit mit Schmerzen im linken Fuß herum, hat aber Lauftraining betrieben.