Lüderitz l Durch einen 1:0-Erfolg bei Eintracht Lüderitz steht die Schulze-Elf als Aufsteiger zur Landesklasse fest.

Pehl wird hart gefoult

Den Abpfiff hatten sich die Gäste dann sicher auch anders vorgestellt. Statt überschwänglichen Jubel gab es eine handfeste Rudelbildung. Genau in den Abpfiff hinein leistete sich Eintracht-Spieler Ousman Singhateh ein völlig übermotiviertes, heftiges Foul an Rossaus Norman Pehl, was die Tumulte auslöste. Da Singhateh auch noch tätlich wurde, dürfte dies eine lange Strafe geben.

Müller besorgt die Führung

Die Zuschauer sahen ein intensiv geführtes Match. Die Eintracht lief in vorderster Front gut an, trotzdem befreite sich der RSV gut. Nach Ecke von Christian Feger zielte Stefan Huth drüber. Nach 20 Minuten jubelten die Gäste. Eine Ecke von Fabian Elling wurde zunächst geklärt, kam zu Marius Müller, der die Kugel trocken unter die Latte hämmerte – 1:0 Rossau. Mit zunehmender Spielzeit wurde das Match hitziger. Schiri Christian Braun hatte reichlich zu tun, um die Gemüter einige Mal zu beruhigen. Die Gastgeber wollten dem RSV den Schneid abkaufen, doch die hielten dagegen.

Ein abgefälschter Schuss von Fabian Elling ging knapp neben den Lüderitzer Kasten. Kurz vor der Pause führte ein Freistoß fast zum zweiten Treffer der Gäste. Diesmal traf Marius Müller die Latte.

Rossau kam auch wieder mit Schwung aus der Kabine. Die Hausherren ließen aber nicht zu, wurden danach zusehens stärker. Vor den Toren passierte aber weiterhin relativ wenig. Rossau versuchte es immer wieder über den schnellen Stefan Huth, seine Vorarbeit erwischte Fabian Elling unsauber und so ging der Abschluss klar vorbei.

Lüderitz drängt auf den Ausgleich

Die größten Möglichkeiten der Hausherren gab es nach knapp 70 Minuten. Zunächst scheiterte aus spitzem Winkel Florian Brückner an Torwart Iglodan. Bei der anschließenden Ecke beförderte Humbert Vogel die Kugel aufs Tor. Ein Rossauer Abwehrbein klärte vor der Linie.

Nach 75 Minuten war für Eintracht Spieler Kevin Tuschen Schluss – Gelb-Rot. Die restliche Spielzeit blieb intensiv bis zum unschönen Ende.

Nachdem sich die Lage entspannte, jubelten auch die Rossauer. „Wir sind froh, dass wir es geschafft haben“, so RSV-Coach Christian Schulze.