Stendal l Das ist endlich wieder eine gute Nachricht vom Hölzchen: Jörn Schulz unterzeichnete im Beisein von Vereinspräsident Thomas Weise, Vizepräsident Guido Klautzsch und Schatzmeister Torsten Pfeiffer am Anfang der Woche seinen Vertrag.

Unterstützung im Trainerteam erhält er weiterhin von Manuel Mauritz (Torwarttrainer), Nico Wiegel (Teammanager) sowie Alexander Jahn (Physiotherapeut). Alle haben in der Vorsaison bereits zusammen gearbeitet.

Schulz sieht große Herausforderungen

Nach Vertragsunterzeichnung äußerte sich Jörn Schulz gegenüber Hölzchen-Sprecher Sven Jaluschka zu seinem weiteren Engagement im Stendaler Verein: „Ich freue mich sehr über die weitere langfristige Zusammenarbeit und kann es kaum erwarten, bis es endlich wieder losgeht. Wir haben natürlich ganz schwere Wochen auf Grund der Corona-Pandemie, aber auch durch die vielen Abgänge unserer Mannschaft hinter uns. Mir tut es um jeden Spieler, der uns verlässt, leid, gerade weil wir in den letzten eineinhalb Jahren so richtig zusammen gewachsen sind und uns in der Oberliga gefestigt hatten.“ Weiterhin erklärte er: „Ich wünsche daher allen Spielern, die ihre Verträge nicht verlängerten, viel Erfolg für die Zukunft und bedanke mich für die gebrachten Leistungen in der Vergangenheit.“

Bilder

Auch die neuen Aufgaben sprach der Trainer an: „Nun gilt es aber, nach vorn zu gucken und nicht nur einen kleinen oder mittleren, sondern einen großen Umbruch einzuleiten. Wir wollen und müssen endlich unseren Vorsatz, mit Spielern aus der eigenen Jugend und aus der Region zu arbeiten, noch mehr mit Leben erfüllen. Es muss allen bewusst sein, dass uns ein schwerer Weg, auch mit Rückschlägen, bevorsteht und wir als neu zusammengestellte Mannschaft, schnell zusammenwachsen und in kurzer Zeit viel lernen müssen.“ Er erinnert an den Weg von Lok: „Unsere grundlegenden Tugenden wie Zusammenhalt, Teamgedanke, Vertrauen und Leidenschaft sind jetzt noch mehr als zuvor gefragt. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass wir das als Mannschaft schaffen können und unsere Fans das dann auch honorieren werden.“

Ziel ist der Klassenerhalt

Auch über die Ziele von Lok äußerte er sich: „Wenn wir es schaffen, dass alle im Verein und rundherum, wie Mannschaft, Vorstand, Fans und Zuschauer sowie Unterstützer und Sponsoren zusammenhalten, dann können wir den erneuten Klassenerhalt eventuell wieder meistern.“

Der 1. FC Lok Stendal ist schon immer ein fußballerischer Ausbildungsverein und möchte noch intensiver eigenen ehemaligen Nachwuchskickern die Möglichkeit geben, den Sprung in den Herrenbereich zu schaffen.

Jugend wird integriert

Somit freut es den Stendaler Verein sehr, drei ehemalige A-Junioren im Oberligakader begrüßen zu können: Philipp Werner, Niklas Bittner und Lukas Pfeiffer.

Außerdem werden fünf weitere ehemalige A-Junioren die Saisonvorbereitung mit der 1. Herrenmannschaft absolvieren: Carl Klautzsch, Ali Hussein, Alireza Nabizade, Nils Paucke und Max Ludwig.

Bleibt zu hoffen, dass die jungen Fußball-Männer viel Spaß, Gesundheit und Durchsetzungsvermögen bei ihrer neuen Aufgabe haben.

Weiterhin gibt der 1. FC Lok drei Neuzugänge mit Lok-Erfahrung für die kommende Saison 2020/2021 bekannt. Die drei Neuverpflichtungen sind: Marlon Schweda, John Ziesmann und Paul Schönburg.

Schweda kommt von der U19 des FCM

Der (in wenigen Tagen) 19-jährige Verteidiger Marlon Schweda wechselt von der U19 des 1. FC Magdeburg nach Stendal. Er unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag bis 30.06.2022. Bis zu seinem zwölften Lebensjahr kickte er bereits im Stendaler Lok-Fußballclub. Trotz anderer Angebote von höherklassigen Vereinen entschied er sich für eine Rückkehr nach Stendal und sagte zu dieser Entscheidung: „Ich bin sehr froh, wieder in meiner alten Heimat Fußball spielen zu können.“

Auch der 24-jährige John Ziesmann freut sich, zurück in Stendal zu sein. Er möchte jetzt seine Chance in der Oberliga nutzen. Der 1,87 Meter große Torhüter spielte die vergangenen vier Saisons beim Möringer SV. Sein Vertrag läuft ebenso bis zum 30.06.2022.

Mit ihm zusammen kam vom Möringer SV der dritte Heimkehrer: Der 23-jährige und 1,95 Meter große Verteidiger Paul Schönburg.

Nach der Unterzeichnung seines Zwei-Jahres-Vertrages sagte er: „Ich freue mich auch, zu meinem Jugendverein zurückkehren zu können und bin motiviert, mich fußballerisch noch weiterzuentwickeln und die Herausforderung Oberliga anzunehmen.“