Volksstimme: Herr Schulz, Wie lautet Ihr Fazit zur abgelaufenen Serie?

Jörn Schulz: Man kann schwer ein Fazit ziehen, weil uns ja noch zwei Spiele fehlen. Wir haben in den 14 Spielen in neun punkten können. Sicherlich sind die vielen Unentschieden für uns ungünstig. Wir haben uns gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel besser verkauft. Gegen Mannschaften, gegen die wir uns etwas erhofft haben, haben wir uns oft schwer getan. Wenn wir viel Ballbesitz haben, dann ist es für uns schwer, daran müssen wir arbeiten. Ich bin jedoch nicht unzufrieden.

Wie wichtig war der 1:0-Sieg zum Abschluss gegen Brandenburg-Süd?

Natürlich war der 1:0-Sieg gegen Brandenburg ganz wichtig, damit, wenn man auf die Tabelle schaut, vielleicht etwas das Positive überwiegt. Wir stehen jetzt wieder über den Strich.

Was war positiv in der Hinserie?

Der Zusammenhalt der Mannschaft insgesamt, auch von den Spielern, die in der Hinrunde vielleicht nicht so viel Einsatzzeit gehabt haben. Sie haben sich auch bereit erklärt, in der Reserve zu spielen. Das ist neben dem Klassenerhalt unser zweites Ziel, die Zweite hoch zu bekommen. Wir haben pro Wochenende vier bis sechs Spieler in die Reserve abgegeben. Die Zweite steht in der Tabelle auch da oben, weil wir viel miteinander reden und uns unterstützen.

Was war schlecht?

Wir haben zu wenig Punkte geholt, für das, was wir angeboten haben. Uns fehlen drei, vier. Wir haben ja nicht schlecht Fußball gespielt, ausgenommen gegen Ludwigsfelde und Pampow. Gegen Strausberg hätten wir unbedingt gewinnen müssen.

Gibt es in der Winterpause Überlegungen über neue Spieler?

Ich hätte gern einen oder zwei dazu. Das muss aber mit dem Vorstand abgesprochen werden. Da werden wir uns demnächst zusammensetzten. Ich bin in Kontakt mit Spielern, die zu uns kommen wollen, aber noch ist nichts spruchreif.

Was wünschen Sie sich für das neue Jahr?

Gesundheit ist das Oberste von allem. Sportlich natürlich, dass wir unsere Zielstellungen erreichen.