Stendal l  Für sechs Teams geht es am Sonnabend in Nachholspielen nochmal um Punkte. In den drei Nachholspielen kommt es gleich zu zwei Spitzenduellen. Zum einen empfängt der SV Liesten 22, neuer Spitzenreiter, Medizin Uchtspringe. Zum anderen ist der TuS Wahrburg Gastgeber für Saxonia Tangermünde. In der dritten Begegnung kommt es zum Kellerduell zwischen Germania Tangerhütte gegen Rot-Weiß Arneburg. Alle Spiele werden pünktlich um 13 Uhr angepfiffen.

Ausfälle sind möglich

Die Wetterprognose lässt aber nichts Gutes hoffen, so dass es zu kurzfristigen Ausfällen kommen kann. Alle drei Partien stehen auf wackligem Untergrund. In Liesten führte dieses Wetter sogar vor einigen Wochen zu einem Ausfall, da eine Umstellung der Rasenpflege erfolgte, so dass der Platz eine Fülle an Regen nicht mehr abfangen kann. Bereits am Mittwoch kam im Altmarkkreis ordentlich Wasser „runter“.

SV Liesten gibt sich selbstbewusst

„Ich bin positiv gestimmt, dass es stattfinden wird. Allerdings wird die letzte Entscheidung am Sonnabendvormittag gefällt“, wie der SVL-Coach Michael Piotrowski erklärt. Mit einem Sieg über die Mediziner würde die Piotrowski-Truppe auf Rang eins überwintern.

Bei den Ostaltmärkern ist die personelle Lage etwas angespannt. Bereits in der Vorwoche musste Trainer Lars Reifke ein paar Umstellungen vornehmen und muss nun auch auf seinen Top-Torjäger Marcel Brinkmann verzichten, der sich in Tangermünde die Gelb-Rote Karte einhandelte. Das sind alles keine guten Voraussetzungen für dieses Spiel. Aber wer die Mediziner kennt, weiß, dass sie dennoch alles raushauen werden, um möglichst aus der westlichen Altmark etwas mitzunehmen.

Beim TuS Wahrburg sieht die Situation mit den Plätzen ähnlich aus. Die Partie vom 12. Spieltag gegen Tangermünde musste damals ebenfalls wegen Unbespielbarkeit der Plätze abgesagt werden. Das könnte auch am Sonnabend wieder möglich sein, da der Wetterbericht für Freitag und Sonnabend Regen voraussagt.

Saxonia Tangermünde ist motiviert

Wenn es jedoch zur Austragung kommt, dürfen sich die Zuschauer auf ein spannendes Spiel freuen. Die „Roten Adler“ „gehen – auch vor dem Hintergrund des ausgefallenen Spiels vor drei Wochen – umso motivierter hinein“, heißt es auf der Facebook-Seite des Vereins.

Somit ist alles für einen packenden „Fight“ gegeben.

Die Germania aus Tangerhütte empfängt Rot-Weiß Arneburg, das in der Vorwoche pausieren musste, da die Partie gegen Lok Jerichow ausfiel. Die Elbestädter warten seit Mitte September auf einen Dreier und rutschten im Klassement bis auf Rang zehn ab.

Für beide Mannschaften ist es ein richtungsweisendes Spiel, wobei Tangerhütte leicht im Vorteil ist. Mit dem allerletzten Aufgebot verloren sie zwar in Salzwedel, aber überzeugten kämpferisch.