Stendal l Am Freitag ab 19 Uhr wird der Große Altmarkpokal ausgespielt. Dabei stehen sich wie bereits in der Vorsaison der SV Liesten (Pokalsieger Altmark-West) und der SV Rot-Weiß Arneburg (Pokalsieger Altmark-Ost) gegenüber.

Finale Großer Altmarkcup

Schon am 10. August 2018 lautete die in Uchtspringe ausgetragene Endspiel-Paarung Arneburg gegen Liesten. In dem recht einseitigen Match setzten sich die Ostaltmärker deutlich mit 4:1 durch.

Alle vier RWA-Treffer besorgte Torjäger Markus Becker. Natürlich sinnen die Liestener in der diesjährigen Final-Auflage auf Revanche. Die will das Arneburger Trainerduo Lars Florian Steinhagen/Oliver Nagel aber verhindern: „Wir wollen erneut gewinnen und sind fokussiert.“ Das Team legte sich zum Beispiel beim Trainingsspiel am Dienstagabend mächtig ins Zeug.

Für den SV Liesten zählt nur ein Sieg. „Wir wollen den Pokal endlich einmal holen, nachdem wir zwei Mal in Folge gescheitert sind. Der Große Altmarkpokal ist eine der wenigen Trophäen, die uns noch fehlen“, erklärt SVL-Trainer Michael Piotrowski. Die Liestener müssen am Freitag auf Matthias Wiese, Pawel Kijewski sowie den langzeitverletzten Niels Bierstedt verzichten. Schiedsrichter in Liesten in Norman Schütze.

Qualifikation Landespokal

Zwei Landesligateams aus dem Kreis Stendal sind in einer Qualifikationsrunde zur 1. Runde des Landespokal-Wettbewerbs gefragt.

Der SSV Havelwinkel Warnau hat dabei auf eigenem Platz (Anstoß um 15 Uhr, Schiedsrichter ist Daniel Feist) das Team von Blau-Weiß Niegripp als Gegner. Warnaus Trainer Ralf Franke hat vor dieser Partie jede Menge Sorgen.

„Viele Spieler sind noch im Urlaub, zudem haben wir bereits jetzt einige Verletzte“, erklärt der Coach. Er sieht diese Partie eher als ein Testspiel. „Die Vorbereitung ist bisher nicht gut gelaufen.“ Wenn Warnau diese Qualifikationsrunde übersteht, würde es in der 1. Hauptrunde des Landespokals den Ummendorfer SV zum Landesliga-Vergleich kommen. In Ummendorf spielt Warnau übrigens auch am 3. Punktspieltag.

Möringen empfängt Gardelegen

Landesliga-Aufsteiger Möringer SV spielt am Sonnabend ab 15 Uhr gegen den in der Saison 2018/19 in der Landesliga Nord richtig toll auftrumpfenden SSV Gardelegen. Der westaltmärkische Aufsteiger des Jahres 2018 lieferte eine sehr konzentrierte Leistung ab und beendete die Serie schließlich hinter Aufsteiger Einheit Wernigerode auf dem zweiten Tabellenplatz.

Für das Pokalspiel an der Möringer Pappelallee gelten die Westaltmärker als die Favoriten. Doch der Gastgeber dürfte keine schlechte Rolle spielen. Sein Auftritt im Test gegen Verbandsligist Haldensleben (1:2) war viel versprechend.

„Möringen war schon immer ein schwerer Gegner für uns. Wir müssen außerdem auf ein paar Leute verzichten, sodass die Aufgabe nicht einfacher wird“, blickt Gardelegens Trainer Norbert Scheinert mit Respekt auf die Partie.

Mit Marvin Bogdahn, Xaver-Dan Haak, Daniel Stehr, Daniel Leberecht, Clemens-Paul Berlin und Max Preuss fahren eine ganze Reihe Spieler definitiv nicht mit nach Möringen.

„Ich muss das Beste daraus machen und kann dabei auf unseren breiten Kader bauen“, erklärt Scheinert. „Wir wollen versuchen weiterzukomen. Aber das Hauptaugenmerk liegt auf Liga“, stellt Gardelegens Übungsleiter klar. Deshalb sieht Scheinert das Spiel auch als einen Teil der letzten zwei Vorbereitungswochen auf die Landesliga. Schiedsrichter dieses altmärkischen Derbys ist Lukas Müller.