Arneburg l Die Mannschaft von Trainer Marco Schönhoff setzte sich am Sonnabend bei Rot-Weiß Arneburg II 5:3 (3:1) durch. Der Arneburger Platz ist für Kreisoberliga-Aufstiege bestens geeignet.

Bereits im Vorjahr schaffte Blau-Weiß Gladigau diesen Sprung ins kreisliche Oberhaus, am Sonnabend war es das Team des SV Preußen Dobberkau.

Eigentlich war der Aufstieg nur noch Formsache, denn die Preußen hatten auf den Rangdritten zwei Spieltage vor Saisonschluss genügend Vorsprung. Um alle Zweifel zu beseitigen, fehlte aber noch ein Punkt.

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Spiel mit vielen Höhepunkten

Der wurde in der Elbestadt sicher eingefahren. Die Arneburger Reserve hat sich als Tabellenletzter aber mit aller Macht gegen eine Niederlage gestemmt und ging sogar durch Niklas Riehn 1:0 in Front. Als jedoch Steven Wiedemann und Christian Welk bei einem Eigentor Dobberkau 3:1 vor der Pause in Front brachten, bogen die Gästen auf dem richtigen Weg ein. Kurz nach der Pause sorgte Pascale Schröder für das endgültige Ende der Unruhe auf der Dobberkauer Bank. So schien es. Plötzlich war der Puls jedoch schnell wieder oben. Nach einer Notbremse musste Keeper Ricardo Falk mit Rot von Platz. Markus Becker verwandelte den fälligen Elfer zum 2:4 (62.). Arneburgs Reserve roch noch einmal Lunte und gab mehr Gas.

Als jedoch Paul Morgenroth einen Abwehrfehler der Platzherren gnadenlos zum 2:5 (70.) bestrafte, waren alle Zweifel an einem Sieg der Mannschaft von Trainer Schönhoff beseitigt.

Gastgeber kämpft bis zum Schluss

Arneburgs Reserve kämpfte jedoch bis zum Schluss, gab sich nie auf und schoss noch einen dritten Treffer für die Ergebniskosmetik.

Danach floss der Sekt, der vorsichtshalber schon den Weg auf den Arneburger Sportplatz fand. Die Dobberkauer (übrigens als Aufsteiger aus der Kreisklasse) feierten ihren Aufstieg von der Kreis- in die Kreis-oberliga.