Osterburg l Das Nord-Derby Nummer zwei der Hinserie der Fußball-Landesklasse, Staffel 1, hat der Rossauer SV beim Osterburger FC verdient mit 3:2 (2:0) für sich entschieden.

Beide Mannschaften mussten einige Stammspieler ersetzen, was der Aufsteiger besser kompensieren konnte. Mit einem 25 Meter-Knaller brachte Danny Glombitza die Gäste vor 245 Zuschauern mit 1:0 in Führung.

In der Folge hatte der OFC mehrfach den Ausgleich auf dem Fuß, doch RSV-Keeper Maik Iglodan zeigte starke Paraden und hielt den knappen Vorsprung fest.

Huth trifft vor der Pause

In der vierminütigen Nachspielzeit des ersten Abschnitts, lief Rossau nochmal einen Konter den Stefan Huth zum 2:0-Halbzeitstand versenkte.

In den zweiten 45 Minuten hätte Rossau den Deckel schon frühzeitig drauf machen müssen. Aber Martin Rückriem scheiterte gleich zweimal am stark parierenden OFC-Keeper Marc Brehmer (47./56.).

Metzlaff trifft zum Anschluss

Aus dieser Anfangsumklammerung befreiten sich die Biesestädter und kamen nach 61 Minuten zum Anschlusstor. Robert Schmidt hatte abgezogen, scheiterte an Iglodan der den Ball genau vor die Füße von Lennart Metzlaff abwehrte. Die Nummer 9 zögerte nicht lange und netzte ein – 1:2.

Metzlaff war auch der Ausgangspunkt für die nachfolgende Szene. Er wurde von Norman Pehl im Strafraum von den Beinen geholt. Schiedsrichter Thorsten Ebeling pfiff sofort – Strafstoß. Melms legte sich den Ball zurecht und traf mit Hilfe des Innenpfostens zum 2:2 (72.).

Rückriem setzt den Lucky Punch

Das Spiel begann wieder bei Null und die bessere Schlussoffensive hatte Rossau. Clemens Hannemann scheiterte gleich zweimal in Folge an Brehmer (85./86.). Es pendelte sich alles auf ein Unentschieden ein, aber danach packte Martin Rückriem seinen linken Hammer aus und nagelte den Ball unter die Latte, von wo er hinter die Linie sprang und wieder zurück. Ebeling gab das Tor und der Jubel kannte keine Grenzen.

Danach hätte der Schiri eigentlich abpfeifen können, doch es schien, als ob er Spaß an diesem Derby hatte und ließ sage und schreibe zehn Minuten nachspielen. Danach hallte ein: „Derbysieger, Derbysieger, hey, hey“ durchs Stadion.