Stendal l Für die Hausherren war in diesem Match aber deutlich mehr drin. Die Entscheidung gab es erst in der Nachspielzeit.

Die Partie hätte durchaus einen anderen Verlauf nehmen können, wenn David Werle nach zwei Minuten getroffen hätte. Schinne war noch ungeordnet und Werle tauchte frei vor Keeper Philipp Gebert auf. Doch Werle zielte daneben. In der Folge gab es die besseren Möglichkeiten auf der anderen Seite. Nach fünf Minuten entwischte Kevin Assmann der Post-Abwehr, der Abschluss war zu ungenau und Torwart Konerow blieb der Sieger. Der Schlussmann der Hausherren kaufte wenig später auch Tony Kulbida den Schneid ab.

Assmann besorgt die Führung

In der 19. Minute ertönte ein Pfiff von Schiri Christian Braun. Jens Heinicke war Kevin Assmann in die Hacken getreten – Elfmeter. Assmann trat selber an und verwandelte sicher zum 1:0 für den Gast.

Vor dem Wechsel hatten die Röxer noch zweimal Glück. Zunächst rutschte Marcel Weidebach eine Flanke ab und klatschte an den kurzen Pfosten. In der 37. Minute gab es eine Gelegenheit für Schinne die schon Hundertprozentig war. Diesmal setzte von links Manuel Matthias eine Eingabe auf den kurzen Pfosten. Keeper Konerow hechtete hin und rettete zunächst auf der Torlinie. Doch der Ball war frei.

Tony Kulbida brauchte ihn eigentlich nur noch mit der Fußspitze reindrücken. Doch er brachte das Kunstück fertig und schoss den Ball an die Latte, von wo er wieder raussprang. Kurz vor der Pause wurde Post wieder gefährlich. Erst parierte Philipp Gebert einen satten Schuss von Denny Safranek. Danach rutschte Ahmad Aleed an einer Eingabe vorbei. Nach dem Wechsel drückten die Gastgeber gewaltig. Jens Heinickes Abschluss parierte Gebert wieder.

Entscheidung in der Schlussphase

Ansonsten unterbrachen die Gäste das Match mit vielen Fouls. Post fehlte bei den Standards die Genauigkeit und die Röxer hatten keine Durchschlagskraft, trotz klarer Vorteile. In den letzten Zügen der Partie brachte ein langer Abschlag von Torwart Gebert die Entscheidung. Marcel Weidebach köpfte zu Kevin Assmann, der Tony Kulbida sah – 2:0 Schinne. Der Sack war zu und Kulbida glücklich nach seiner vergebenen Großchance. Rayk Eßmann verballerte noch eine große Chance. Mit der letzten Aktion traf er zum 3:0. So gab es einen zu hohen dreckigen Arbeitssieg der Gäste.