Tangermünde l Der FSV Saxonia Tangermünde hat am 24. Spieltag der Fußball-Landesklasse, Staffel 1, seine Pflichtaufgabe erfüllt und Germania Tangerhütte mit 5:0 (3:0) Toren in die Schranken gewiesen.

Die Gastgeber übten von Beginn an Druck auf und erspielten sich eine Vielzahl an Möglichkeiten. Doch die Mannschaft um Trainer Steffen Lenz hatte die Präzision im Abschluss noch nicht gefunden.

Um die 20. Minute rum hatten die Tangerstädter plötzlich die Möglichkeit in Führung zu gehen. Aber Patrice Boehm brachte das Leder nicht im Kasten unter.

Bäther erlöst Saxonia

Nach 36 Minuten belohnten sich die Kaiserstädter endlich. Sebastian Bäther eroberte im Mittelfeld den Ball und schickte Alexander Klitzing auf die Reise. Der Youngster blieb im Eins-gegen-Eins gegen Germania-Keeper Dennis Roussiere cool und schoss überlegt zum 1:0 ein. Nur zwei Minuten später war Klitzing erneut erfolgreich. Mit einer feinen Einzelleistung erhöhte er auf 2:0.

Damit hatten die Tangermünder bereits eine Vorentscheidung gefällt, denn Tangerhütte kam nur selten vor des Gegners Tor, da Saxonia sehr gut verteidigte.

Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzte Lars Korte. Er verwandelte einen Strafstoß, der aus einem Foul an Bäther resultierte, zum 3:0.

Schulze verwandelt Handelfmeter

Auch in den zweiten 45 Minuten gaben die Tangermünder den Ton an, aber die Germania hatte sich besser auf den Gegner eingestellt. Dennoch war es die Lenz-Elf, die wieder zuschlug. Der Ex-Tangerhütter Rosario Schulze verwandelte einen Handelfmeter (68.).

Im Schlussgang kam es noch dicker für Tangerhütte. Lars Korte setzte sich über die linke Seite durch und brachte das Leder in den Strafraum. Torwart Roussiere hielt die Eingabe nicht fest und Janis Kämpfer hatte keine Mühe den Ball über die Linie zu drücken – 5:0 (72.).

In der letzten Viertelstunde brachten die Kaiserstädter das Ergebnis über die Zeit und feierten einen nie gefährdeten 5:0-Heimsieg.

„Am Ende war es ein verdienter Sieg. Wir haben an die letzten Spiele angeknüpft. Wir haben von Anfang an Druck ausgeübt und vor dem 1:0 schon zahlreiche Möglichkeiten gehabt“, erklärte Tangermündes Trainer Steffen Lenz.