Stendal l Im Stadion am Eichenwald in der Domstadt kommt es zum Duell der beiden Spielgemeinschaften. Beide Vertretungen werden mit den zuletzt erreichten Ergebnissen nicht so zufrieden sein. Die Gastgeber haben in Schönhausen zweimal geführt, dies aber nicht zu einem Sieg veredeln können. Die Gäste verschenkten durch ein spätes Gegentor ebenfalls Zähler. Havelberg/Kamern muss in dem Spiel auf den gesperrten Domenico Schluricke verzichten.

Klietz erwartet Wahrburger Reserve

„Das war völlig unnötig“, kommentierte Trainer Sören Stamer die erste Saionniederlage von Klietz in Grieben. In der Tat vergeigten die Germanen einen 3:0-Vorsprung. So langsam dürfte der Ärger verraucht sein und sich auf die neue Aufgabe gegen TuS Wahrburg II konzentriert werden.

Der Aufsteiger hängt nach dem Auftaktsieg gewaltig in den Seilen, kassierte zuletzt durchweg klare Niederlagen. Sicher hat die TuS-Reserve eine angespannte Personallage, dies ist aber nicht der alleinige Faktor für diese Talfahrt. Das es auch anders geht, hatte zuvor die Pokalpartie gegen Osterburg bewiesen.

Tabellennachbarn treffen im Match zwischen Goldbeck und dem 1. FC Lok Stendal II aufeinander. Beide Mannschaften sind mit sechs Punkten im Mittelfeld platziert. Der Sieger kann sich durchaus erstmal im Vorderfeld festsetzen. Ein Favorit ist aber nicht auszumachen.Viel hängt bei beiden Vertretungen von der Aufstellung ab.

Lüderitz will den Trend fortsetzen

Erneut eine Heimaufgabe hat Lüderitz zu bestreiten. Gegner ist Blau-Weiß Gladigau. Die Eintracht hat sich nach dem klaren Erfolg über Wahrburg II auf den dritten Rang vorgearbeitet. „Es war ein schönes Spiel von uns. Die Mannschaft hat gekämpft und wieder Ehrgeiz gezeigt“, lobte der Lüderitzer Coach sein Team nach dem letzten Auftritt. Doch auch Gegner Gladigau hat sich in dieser Spielzeit schon deutlich formverbessert präsentiert, dies mit den ersten drei Punkten beim Heimsieg gegen Schinne unter Beweis gestellt.

In Dobberkau gibt es das Duell der einheimischen Preußen gegen Preussen Schönhausen. Überraschend glatt vergeigte Dobberkau sein letztes Heimspiel gegen Post Stendal. Nun kommt Schönhausen, von der Papierform ein noch schwererer Gegner. Die Gäste haben zwar schon drei Punkte, warten aber immer noch auf den ersten Dreier in einem Punktspiel. John Riedel fehlt Schönhausen nach seiner Ampelkarte in der letzten Begegnung.

Berkauf hofft auf die Trendwende

Zwei Partien finden am Sonntag um 14 Uhr statt. So erwartet die KSG Berkau den SV Grieben. Die Hausherren haben mit nur einem Punkt die rote Laterne inne. Dagegen dürften die Gäste mit einer breiten Brust zur KSG kommen. Die Aufholjagd nach einem 0:3 gegen Klietz sollte dem Absteiger schon reichlich Selbstvertrauen einhauchen. Berkau vermisst schmerzlich seinen Torjäger Andreas Duhm, kassierte in der Vorwoche bei Lok Stendal II eine klare Niederlage. Damit gibt es gerade nicht die beste Stimmung. Doch so schnell werden sich die Platzherren nicht umwerfen lassen und alles für den ersten Erfolg tun.

Schinne hat sich nach einem schwachen Autritt in Gladigau in die untere Tabellenregion manövriert. Gegner ist Post Stendal mit Trainer Ole Junghans, der die Eintracht in- und auswendig kennt. Zudem stehen bei den Röxern mit Christian Tuchen und Marcel Weidebach zwei Ex-Schinner auf dem Feld.

Die Gastgeber stehen schon etwas unter Druck, denn bei einer weiteren Niederlage würden sie weiter in den gefährlichen Gefilden der Abstiegszone hängen bleiben.