Warnau l Noch steht kein Termin für den Start der Spielserie 2020/21 fest, aber Fußball-Landesligist SSV Havelwinkel Warnau scheint bereit für die neue Saison. Neu-Trainer Michael Tiersch steht derzeit ein Kader von 27 Spielern zur Verfügung. Bei schwülen Temperaturen gab es ein erstes Treffen zwischen der Mannschaft und dem neuen Trainer.

Fünf Neuzugänge in Warnau

Dabei waren auch die fünf bereits feststehenden Neuzugänge: Jonas Debold, Peter Kaps, Wilhelm Weigt, Dominik Bradburn und Max Müller. Damit haben die Warnauer jetzt fast die Hälfte der ehemaligen A-Junioren von Optik Rathenow (Hain, Hexmann, Debold, Müller, Bradburn, Weigt) im Team.

Lediglich mit Peter Kaps, der vom BSC Rathenow kam und Landesliga-Erfahrung hat, wagt ein etwas älterer Spieler (29 Jahre) einen Neuanfang im Havelwinkel.

Bilder

Julian Krüger nach Verletzung wieder dabei

Als Neuzugang kann auch Julian Krüger bezeichnet werden, der nach Kreuzbandriss und Meniskusschaden wieder fit ist. Auch Jürgen Betker, einer der dienstältesten Warnauer Spieler sucht nach einer langen Pause wieder eine neue Herausforderung. Überraschend für die Warnauer Verantwortlichen war, dass der Stamm der „alten“ Mannschaft komplett weiter zur Verfügung steht. Einige wollten nach der Corona-Krise ihre Laufbahn nicht so beenden.

Auch wenn manche Akteure nur noch bei Bedarf gelegentlich aushelfen werden, haben die Warnauer derzeit Pässe von 27 Spielern in der Schublade.

Einige der jungen Akteure werden es sicher schwer haben, gleich unter die ersten Elf zu rutschen, aber sie sollen Einsatzzeiten bekommen, schließlich denkt man in Warnau schon an die Zukunft.

Weigt als Ersatzkeeper geholt

Klar ist, das Team muss, wenn vielleicht auch nur schleichend, verjüngt werden. Unter anderem soll Weigt als Torwart an der Seite des überragenden Lucas Ezequiel Vicentin, der ihn schon einmal trainiert hat, wachsen.

Michael Tiersch (C-Lizenz, verheiratet, zwei Kinder), der vom Kreisligisten FC Rot-Weiß Nennhausen kam und zuvor jahrelang Trainer der A-Junioren des FSV Optik Rathenow war, scheint also die Qual der Wahl zu haben. Am Sonnabend stellte er sich der neuen Mannschaft vor.

Logisch war, dass die „Rentnerbrigade“, die den Platz in Ordnung hält und für eine ordentliches und angenehmes Umfeld sorgt, ebenfalls zur Stelle war. Auch Kaffee und Kuchen stand wie immer parat.

Das fußballerische Dorfleben in Warnau, das durch die Coronavirus-Pandemie zum Erliegen gekommen war, nimmt langsam wieder Fahrt auf.