Stendal l Dieser Rolle will der Verein natürlich auch gerecht werden. Im Testspiel am Mittwoch unterstrich Wahrburg diese Favoritenstellung durch einen 2:1-Sieg über Stahl Brandenburg.

Anschließend stand Trainer Robert Riep Rede und Antwort.

Volksstimme: Herr Riep, wie haben Sie das Spiel sud Ihrer Sicht gesehen?

Robert Riep: Unser Fokus lag auf der Prämisse, gegen den Ball zu arbeiten. Das haben wir zuletzt viel trainiert. Man hat gesehen, dass wir haben wenig Ballbesitz gehabt haben. Dass war auch das, war wir auch vom Spiel erwartet haben.

Stark war besonders die erste Halbzeit. Haben Sie das auch so gesehen?

In der erste Halbzeit haben wir es richtig gut gemacht, wir haben strukturiert gespielt. Die Ketten haben harmoniert, die Abstände waren gut. Wir hatten im Spiel gegen den Ball ein gutes Timing.

Die zweite Halbzeit begann mit dem Gegentor. Das war nicht nach ihrem Geschmack, oder?

Die zweit Halbzeit hat holprig angefangen, wir mussten erst einmal reinkommen. Wir haben ja fast eine komplett neue Elf reingebracht.

Was war speziell das Ziel dieser Partie?

Wir haben gepresst, das war unser Ziel. Wir wollten aber auch mutig sein und hoch anlaufen. Die Mannschaft hat das insgesamt sehr gut gemacht. Man auch im Spiel gesehen, dass wir das Tempo, das wir gegen den Ball haben, nicht einfach für den Kopf ist. Die Spieler laufen nur hinterher. Aber Chapeau, das haben sie sehr gut gemacht.

Wie verliefen die vergangenen Trainingswochen?

Wir haben jetzt harte Wochen hinter uns. Die Einheiten waren nicht einfach für die Mannschaft. Aber es macht Spaß, wir haben dennoch noch viel Arbeit vor uns.

Welche Arbeit sehen Sie noch?

Gerade mit dem Ball im letzten Drittel nach vorn. Die Muster, die Abläufe, da ist vieles noch unstrukturiert. Das muss besser werden. Ich würde mir wünschen, dass wir viele Sachen noch mehr moderieren und miteinander reden.

Noch es ja etwas Zeit zum Saisonstart, oder?

Ja richtig, wir haben noch etwas Luft zum Saionstart. Aber insgesamt war es gegen Brandenburg schon ein guter Test für uns.

Auftakt wird in Rossau vollzogen

Am ersten Spieltag reisen die Wahrburger zum Rossauer SV und wollen dort direkt mit einem Erfolgserlebnis starten. Zwei Wochen später steht dann das erste Heimspiel gegen den SV Rot-Weiß Arneburg an, in dem nachgelegt werden soll.

Am dritten Spieltag reisen die Wahrburger zum SV Eintracht Salzwedel 09. Während die Gäste aus Wahrburg sicher nachlegen wollen, sinnt die Eintracht nach der Klatsche in der Vorsaison sicher auf Revanche. Eine Woche später hat die Mannschaft von Robert Riep einen - auf dem Papier - leichten Gegner vor der Brust und empfängt die SV Lokomotive Jerichow, ehe man sieben Tage später beim Landesliga-Absteiger aus Möringen zu Gast ist. Am sechsten Spieltag ist die TuS aufgrund der 15er Staffel spielfrei. In der Liga geht es dann erst am 17. Oktober mit dem Gastspiel beim MTV Beetzendorf weiter.

Teichert nimmt den Aufstieg nicht ins Visier

Marc Teichert - Sportlicher Leiter des TuS Siegfried 09 Wahrburg - dazu: „Wir haben den Auftakt gegen den Rossauer SV, die eine gute und junge Mannschaft haben und taktisch sicher gut eingestellt sein werden. Dann geht es gegen Arneburg, wo man nach dem Trainerwechsel und dem Umbruch mal gucken muss. Anschließend steht das Spiel gegen Salzwedel an, weshalb ich denke, dass das Auftaktprogramm sehr anspruchsvoll ist. Wir sind jetzt schon eine ganz Weile im Training. Folglich ist der Fitnesszustand auch sehr gut, was wir zuletzt auch beim Testspiel gegen Mieste gesehen haben. Aktuell arbeitet das Trainerteam im taktischen und spielerischen Bereich. Zudem stehen noch Testspiele gegen höherklassige Mannschaften auf dem Programm. Wir wissen, dass wir über eine sehr gute Mannschaft verfügen, werden aber dennoch keinen Gegner unterschätzen oder überheblich agieren. Auch wir müssen uns nach der langen Pause erstmal als Mannschaft finden, weshalb der Aufstieg auch nicht zur Debatte steht. Unser Ziel ist in der Liga ein einstelliger Tabellenplatz und im Pokal wollen wir soweit wie möglich kommen.“

Das Spiel gegen Rossau wird übrigens am Sonntag (16. August) ausgetragen, Darauf einigten sich beide Mannnschaften