Goldbeck l Die Mannschaft des SV Blau-Gelb Goldbeck hat überraschend den Altmarkpokal 2019 der Kreissparkasse Stendal im Hallenfußball gewonnen. In einem Duell zweier Kreisoberligisten setzte sich das Team um Trainer David Rose im Finale gegen den Rossauer SV 4:2 durch.

Zehn Teams am Start

Am Start in der prall gefüllten Goldbecker Sporthalle waren zehn Mannschaften. Da Medizin Uchtspringe aus personellen Gründen abgesagt hatte, sprangen die A-Junioren des 1. FC Lok Stendal ein. Gespielt wurde in einer Vorrunde in zwei Staffeln mit jeweils fünf Mannschaften.

Die Spiele in Goldbeck leiteten Björn Kleinschmidt, Thomas Goerges und Dirk Feibig.

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Vorrundengruppe A

In der Vorrunde A brauchte Saxonia im letzten Spiel gegen Goldbeck (war mit sieben Punkten bereits für das Halbfinale qualifiziert) mindestens ein Unentschieden, um im Turnier zu bleiben.

Durch Treffer von Alexander Klitzing (2) und Jon Bleis siegte Tangermünde 3:0 und stand als Gruppensieger fest. Der Möringer SV, der auf einen Goldbecker Sieg gehofft hatte, schied mit sechs Punkten aus.

Vorrundengruppe B

In der Gruppe B hoffte TuS Wahrburg im letzten Spiel auf einen Kantersieg des 1. FC Lok Stendal gegen den Rossauer SV, um ins Halbfinale einzuziehen. Wahrburg, Lok und Rossau hatten jeweils sechs Punkte auf dem Konto.

Die Stendaler gewannen jedoch „nur“ 1:0, so dass neben Lok auch Rossau (besseres Torverhältnis gegenüber Wahrburg) im Semifinale stand.

Halbfinale 1: Saxonia - Rossau 2:1

Tangermünde ging durch einen Gewaltschuss von Klitzing 1:0 in Front. Stefan Huth, einer der überragenden Spieler des Turniers, war aber für den Kreisoberligisten noch zweimal erfolgreich.

Die erste Überraschung des Turniers war damit perfekt. „Rossau war etwas besser“, räumte Saxonia-Trainer Steffen Lenz die knappe Niederlage ein.

Halbfinale 2: Goldbeck - Lok 4:2

Goldbeck führte durch Treffer von Tobias Heyder (2) und Clemens Blank (überragendes Tor) bei einem Gegentreffer von Niclas Buschke 3:1. Danach wurde es ein Handballspiel. Goldbeck stand um den Kreis und verteidigte. Lok griff unermüdlich an. Als Buschke zum 3:2 traf, wurde es spannend. Heyder machte mit seinem dritten Treffer in dieser Partie den Außenseitersieg perfekt.

Neunmeterschießen um Platz 3:

Eigentlich war um Platz drei ein Spiel angesetzt. Beide Teams einigten sich aber auf ein Neunmeterschießen. Im ersten Durchgang hielten die Torhüter glänzend. Es stand 1:1.

Die zweite Runde musste entscheiden. Am Ende behielt Lok knapp 3:2 die Oberhand und wurde somit Dritter der Veranstaltung.

Finale:

Rossau ging durch einen Sonntagsschuss (so trifft er wahrscheinlich nur einmal im Leben) von Martin Rückriem 1:0 in Front. Erst ein Fehler des in diesem Turnier besten und überragenden Torhüters Maik Iglodan bescherte Goldbeck durch Heyder den Ausgleich. Heyder wusch mit einem Solo zur 2:1-Führung nach. Er bekam jedoch kurze Zeit später eine Zeitstrafe. Als auch noch Marco Krüger vom Parkett musste, hatte Rossau kurzfristig doppelte Überzahl.

Das nutzte der RSV zum 2:2 durch Christian Feger. Als danach Rossaus Martin Rückriem eine Zeitstrafe absaß, war plötzlich Goldbeck in Überzahl und nutzte das gnadenlos aus. Justin Scheer und Maximilian Rundstedt schossen die Heimmannschaft zum Turniersieg.