Stendal l Die Punktspielserie 2019/20 der Handballfrauen in der 2. Nordliga wird am Wochenende 14./15. September begonnen.

Altmärker stellen größtes Aufgebot

In dieser Staffel gehen insgesamt neun Mannschaften an den Start, darunter allein sechs aus den beiden Altmarkkreisen. Dazu kommen der SV Oebisfelde II, HSV Haldensleben und Chemie Genthin.

Aus der westlichen Altmark sind der Kuhfelder SV, Diesdorfer SV und VfB Klötze vertreten. Dieses Trio bildete in der Vorsaison noch die Kreisliga Altmark West. Die aber ist inzwischen aufgelöst worden, wie übrigens auch die der Männer.

Aus dem Landkreis Stendal sind im Neunerfeld die Mannschaften der HSG Osterburg (zuvor HSG II), Blau-Gelb Goldbeck (zuvor HSG Osterburg I) und die SG Seehausen vertreten.

Vorjahres-Staffelsieger Oebisfelde II hatte bekanntlich auf sein Aufstiegsrecht in die 1. Nordliga verzichtet, der Rangzweite HV Solpke/Mieste ist statt dessen in die nächsthöhere Liga gegangen. Vor wenigen Wochen, am 5. August, ist die Frauenmannschaft des Güsener HV zurückgezogen worden. Somit stehen die übrig gebliebenen Teams vor jeweils 16 Saison-Begegnungen.

SV Oebisfelde II ist favorisiert

Staffelfavorit dürfte erneut die 2. Mannschaft des SV Oebisfelde sein. Möglichst in der oberen Tabellenhälfte der 2. Nordliga wollen die drei Ostaltmark-Teams in der neuen Punktspielserie vertreten sein.

Die Mannschaften der HSG Osterburg und von Blau-Gelb Goldbeck kennen sich in der 2. Nordliga gut aus. Anders ist das im Fall der Seehäuser Mannschaft, die in der Vorsaison noch in der Nordliga der weiblichen B-Jugend am Ball war und dort eine ausgesprochen gute Rolle spielte.

In den Auftaktpartien am 14./15. September hat Osterburg Heimvorteil, Seehausen und Goldbeck sind auswärts gefragt. Am 2. Saison-Wochenende kommt es zum ersten von insgesamt sechs Kreisderbys. Die SG Seehausen empfängt das Osterburger Team.