Goldbeck l Daheim wurde Kuhfelde 37:22 (21:8) bezwungen. Die Goldbeckerinnen lagen durch einen Treffer von Kuhfeldes Jasmin Kramp zunächst hinten, kamen nach durchwachsener Startphase aber in Schwung. In der 15. Minute warf Thalassa Lukas zum 10:4 für den Gastgeber ein.

Vorentscheidung zur Halbzeit

Bis zum Ende der ersten Hälfte lief es dann richtig gut für den Favoriten. Starke Spielzüge und etliche Kontermöglichkeiten führten zu zahlreichen weiteren Treffern. Zur Halbzeit stand es 21:8.

Danach aber zeigten die Gäste aus der westlichen Altmark, dass auch sie gute Handballkost servieren können. Besonders Jasmin Kramp, Elisa Zimmermann und Alina Höft sorgten mit etlichen Treffern dafür, dass der Gastgeber lange Zeit nicht weiter enteilte.

Kreisderbys im Blickfeld

Das gelang erst wieder im Schlussgang, als vor allem Anna Dähnrich, die beim Gastgeber von Beginn an nicht nur klug Regie führte und Pressdeckungen übernahm, sondern auch als zehnfache Torschützin überzeugte, so richtig Fahrt aufnahm. Ihr Kommentar zum Altmarkderby nach dem Spiel: „Besonders zum Ende der ersten Halbzeit und in den letzten zehn Minuten haben wir gut gespielt. Über weite Strecken der zweiten Hälfte hat uns Kuhfelde aber richtig gut gefordert. Jetzt sind unsere Augen auf die letzten beiden Punktspiele 2019 gerichtet. Das sind Kreisderbys, zunächst in Seehausen und dann in Goldbeck gegen Osterburg. Diese beiden Spiele wollen wir unbedingt gewinnen.“

Seit Saisonbeginn sind übrigens die beiden Studentinnen Lina Makoben (aus Schleswig-Holstein) und Hanna Streng (Bayern) Teammitglieder.

Statistik

Goldbeck: Buchmann, Harwart - Hedrich, Th. Lukas 12, Streng 2, Lindecke, Kiebach 4, Cejhon 1, A. Lukas, Dähnrich 10, Voigt 2, Makoben 6.

Kuhfelde: Balke, Thomas, Tiedge 1, Zimmermann 6, Kramp 8, A. Höft 5, Dittmann, Wischer, I. Höft 2, Matzka.