Stendal l Von den drei höherklassigen Handball-Männerteams des Landkreises Stendal sind an diesem Wochenende lediglich die HSG Osterburg (Sachsen-Anhalt-Liga) und der HV Lok Stendal gefordert. Die SG Seehausen (beide Verbandsliga Nord) ist planmäßig spielfrei.

HSG muss zittern

In der höchsten Spielklasse unseres Bundeslandes wird es für Aufsteiger HSG Osterburg sehr eng. Die Mannschaft steht zwar immer noch auf einem Nichtabstiegsplatz (11. Platz, 12:28 Punkte), doch sie hat ein hammerhartes Endkampfprogramm.

Fast ausschließlich geht es dabei gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Eine Ausnahme ist der 13. im Klassement, HSV Magdeburg. Der kommt mit sehr erfahrenen Spielern demnächst in die Osterburger Sekundarschulhalle.

Dann dürfen die Altmärker, sollte noch ein Hoffnungsfunke in Richtung Nichtabstieg erzeugt werden, auf keinen Fall einen derart leblosen Auftritt hinlegen, wie zuletzt beim 23:30 daheim gegen Eiche Biederitz. Nicht eine Zweiminutenstrafe gab es da für die HSG - und das im Abstiegskampf.

Hinspiel mit positiven Erinnerungen

Für die Partie bei TuS Radis ist alles anders. Da ist der Gastgeber der Favorit. Im Hinspiel hatte es allerdings einen 33:32-Sieg für die Altmärker gegeben.

HSG-Betreuer Florian Skorz kann für diese Partie nur ein „Rumpfteam“ aufbieten. „Paul Zierke, der zuletzt fehlte, ist zwar wieder dabei, doch ich muss mitspielen, denn unsere Personaldecke ist sehr dünn.“

So sind die gesundheitlich angeschlagenen Dennis Hahne, Justin Hallasch und Stefan Prax zu ersetzen. Parick Knust ist privat verhindert, aus Niclas Reichert fehlt, eventuell auch Andreas Kuhlmann.

Tabellenführer ist zu Gast

In der Verbandsliga Nord hat die Mannschaft des HV Lok Stendal zuletzt ein Lebenszeichen im Kampf gegen den Abstieg gesetzt und TuS Magdeburg-Neustadt in einem Vier-Punkte-Match daheim mit 312:25 bezwungen.

Am Sonnabend, Spielbeginn in der Sporthalle Schillerstraße ist um 17 Uhr, aber kommt der augenblickliche Tabellenführer HSV Haldensleben (30:8) zum Elften des Klassements (11:29).

Die Gäste hatten sich im Hinspiel mit 37:28 durchgesetzt. Schaffen es die Altmärker dennoch, den hohen Favoriten ernsthaft zu fordern?