Stendal l Am Sonnabend hat im Jiu-Jitsu Dojo Stendal eine Bundesprüfung der Deutschen Jiu-Jitsu Akademie e.V. zum 1. Dan Jiu-Jitsu (schwarzer Gürtel) stattgefunden.

Kentel legt Prüfung ab

Geprüft wurde Kay Kentel vom 1. Jiu-Jitsu Verein Sachsen-Anhalt Stendal 1993. Als Prüfer fungierten Karsten Ullrich (8. Dan Jiu-Jitsu), Steffi Gericke (8. Dan Jiu-Jitsu) und Carsten Weschke (4. Dan Jiu-Jitsu).

Der 50-jährige Kay Kentel trainiert seit 2004 im 1. JJV SAS 1993 die Sportart Jiu-Jitsu. Er nutzt das Training, das ihm sehr viel Spaß bereitet, als Ausgleich zur Arbeit. Nebenbei fährt er auch gerne Ski und Mountainbike.

Seit über einem Jahr hat er sich gemeinsam mit seiner Uke (Partner) Franz Wennrich auf diese Prüfung vorbereitet.

Den Lohn für die harte Arbeit sollte er am Sonnabend bekommen. Die Prüfung begann mit der Theorie, die er bestanden hatte. Es schloss sich die Goshin Jitsu No Kata (eine Kata aus dem Judo) an. Nachdem er diese erfolgreich mit Franz Wennrich vorgeführt hatte, ging es darum, Grundtechniken zu zeigen (unter anderem Fallschule, Ausweichen, Blocken, Schläge/Stöße, Fußtritte, Hebel, Würgen, Transport- und Festlegetechniken oder Würfe).

Es folgte dann der Abwehrbereich wie Verteidigung gegen Hand- und Armfassen, Revers- und Kragenfassen, Umklammerungen, Abwehr gegen Würgen, Abwehr Faust- und Fußangriffe, Abwehr gegen Angriffe mit Stock, Messer und Pistole.

Zum Abschluss der Prüfung musste Kay Kentel noch einen Freikampf gegen vier Angreifer (zwei bewaffnet mit einem Stock) von insgesamt drei Minuten absolvieren.

Fleiß wird belohnt

Nach zwei Stunden harter Arbeit und sichtlich geschafft nahm er dann überglücklich das Diplom zum 1. Meistergrad in Empfang. Es ist Tradition, dass jeder Schüler, der die Prüfung zum 1. Dan schafft, ein Schwerterset überreicht bekommt, so auch Kay.

Alle drei Prüfer waren sich einig, dass war eine gute Prüfung.