Stendal l  Am 10./11. Oktober soll die neue Saison mit einer Partie in Treuenbrietzen gegen Rot-Weiß Seyda losgehen. Steht nun doch die Kehrtwende hinsichtlich der Bundesliga-Saison 2020/2021 im Bohlekegeln an? Erst kürzlich hatte der Bundesverband die Saison bis mindestens Ende November ausgesetzt.

Nun gab es seitens des DBKV eine halbe Rolle rückwärts. Ab 10./11. Oktober sollen die Kugeln nun doch schon wieder über die Bahnen rollen dürfen.

Mitte August flatterte - auch bei den Männern des Stendaler KC - das Schreiben des Bundesverbandes mit der Aussetzung der Bundesligassaison bis mindestens Ende November ins Haus. Damit war den Altmärkern klar, dass es wohl nicht wirklich zu einer echten Bundesligasaison 2020/2021 kommen würde.

Kehrtwende beim Verband

Doch nun, einen Monat später, besteht wieder Hoffnung auf einen geregelten Spielbetrieb in der Corona-Zeit.

So informierte der DBKV die beteiligten Vereine, dass es wohl doch eher losgehen könne.

„Mit dem Schreiben vom 15. August 2020 hat der DBKV den Start der Bundesliga bis zum 30. November 2020 ausgesetzt. Die Analyse der damaligen Situation und auch Informationen beziehungsweise Anliegen hatten zum damaligen Zeitpunkt zu dieser Entscheidung geführt“, so die offizielle Mitteilung des DBKV.

Einspruch mit Erfolg

Natürlich gefiel das nicht allen Vereinen. Wie zu hören war, soll es auch den einen oder anderen Einspruch gegeben haben und die hatten scheinbar Erfolg. Nun soll die Saison doch schon am 10./11. Oktober starten können. Somit würde auch nur eine Spielrunde (19./20. September 2020) nachgeholt werden müssen.

„Nach umfangreichem Schriftverkehr und einer Analyse der gegenwärtigen Situation der Corona-Pandemie und den fortschreitenden Lockerungen in der Bundesrepublik Deutschland hat der DBKV in Erwägung gezogen, von der Entscheidung der Aussetzung Abstand zu nehmen und am 10. und 11. Oktober 2020 mit dem Spielbetrieb der Bundesliga zu beginnen. Dies bedeutet, dass an den im Saisonheft veröffentlichten Ansetzungen am 19./20. September 2020 nicht gespielt wird. Diese Spiele werden zu einem späteren Zeitpunkt (eventuell 7./8. November 2020) nachgeholt“, heißt es weiter.

Teilnahme ist freiwillig

Allerdings gab es bereits ein Update hinsichtlich der Information zum Saisonstart. Dabei stellt es der Verband jedem Verein und jedem Spieler frei, am Spielbetrieb teilzunehmen. Die Akteure und die Teams sollen somit hinsichtlich der Corona-Pandemie Eigenverantwortung übernehmen. Weiterhin könnte es noch zu Verschiebungen der Anwurfzeiten kommen. Bisher war es nämlich so, dass am Sonnabend einheitlich um 13 Uhr und am Sonntag pünktlich um 10 Uhr gestartet wurde. Da es allerdings hinsichtlich der Hygienekonzepte (gerade auch in Mehrbahnen-Hallen) zu Einschränkungen kommen kann, könnten auch die Startzeiten etwas variieren.

„Das ist alles eine schwierige Situation“, meint auch Marcel Borsch vom Stendaler KC. In Sachsen-Anhalt hat der Spielbetrieb bereits begonnen, aber in der Bundesliga müssen auch die Bedingungen andere Bunsdesländer in Betracht gezogen werden. Einige Bahnensind an einer Gaststätte angeschlossen.

„Stand jetzt spielen wir am 10. Oktober gegen Seyda“, ist Borsch hoffungsvoll.

SKC hofft auf einen Mittelfeldplatz

Beim Stendaler KC hat sich gegenüber der Vorsaison nichts personell nichts geändert, so dass wieder ein Mittelfeldplatz anvisiert werden kann.