Stendal l An zwei Tagen dröhnten in Stendal Borstel die Motoren der Crossmaschinen. Der MSC Altmark hatte auf seiner Strecke erfolgreich Läufe zu Landesmeisterschaft Sachsen-Anhalt und der Deutschen Meisterschaft ausgetragen. Im Vorfeld hatten sich die Verantwortlichen vom MSC einiges einfallen lassen.

Neben den Läufen zur Landesmeisterschaft hatten sie auch die hochklassigen Rennen in drei Klassen zur Deutschen Meisterschaft im Programm. Dazu kam eine perfekt präparierte Strecke, einige Showeinlagen und sogar ein Hubschrauber, den man zu Rundflügen buchen konnte. Alles in allem ein rundes Programm.

Strecke wird zur Schlammpiste

Doch dann kam am Sonnabend der Regen und verwandelte Teile die Strecke und die Parkflächen auf dem Maisacker in eine Schlammpiste. Die Fahrer kamen damit gut zurecht und auf dem Acker wurde der eine oder andere festgefahrene PKW mit dem Radlader rausgeschleppt.

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Doch wie waren die Veranstalter mit dem Ablauf zufrieden? Patrick Böhm, Vorsitzender des gastgebenden MSC Altmark: „Es war super, am Sonntag hatten wir auch noch gutes Wetter, am Sonnabend natürlich nicht, da hat es geregnet. Das war natürlich ärgerlich. Aber wir brauchten die Strecke nicht bewässern. Alles okay also.“

Resonanz war großartig

Auch über die Resonanz, etwa 1000 bis 2000 Zuschauer besuchten die Rennen an beiden Tagen, freute sich Böhm. „Ich denke, für die Zuschauer und auch für die Fahrer war es eine super Veranstaltung.“ Da sich das Renn-Wochenende laut Böhm für den MSC Altmark gerechnet hat, ist an eine Fortsetzung im nächsten Jahr mit Veränderungen (Böhm: „Wir müssen sehen, ob wir was an den Klassen machen, weil die Deutsche Meisterschaft schon ein paar Euro kostet“) gedacht. Die Stendaler haben an zwei Tagen Super-Motorsport gesehen.