Billberge l Die Sieger wurden im Springen von der Klasse E bis M und in der Dressur von der Klasse E bis L gesucht.

Die Kreismeisterschaft in der M-Dressur hat es bereits beim Turnier in Schönhausen gegeben, da in Billberge keine mittelschwere Dressur auf dem Programm stand.

Wertung hat sich verändert

Gegenüber den Vorjahren wird seit 2018 im Kreisreiterverein Stendal anders gewertet. Wurden bis 2017 die Sieger Pony, Junioren, Junge Reiter, Damen und Herren ermittelt, gab es jetzt zum zweiten Mal diese Änderung nach Schwierigkeitsgrad.

Attraktivität steigern

„Wir haben im Vorstand des Kreisreiterverein darüber beraten und überlegt, wie wir diese Kreismeisterschaften attraktiver gestalten können. Wir finden diese Regelung einfach besser“, sagte Dirk Tannhäuser vom Vorstand des Kreisreiterverein Stendal.

Klar ist aber auch, dass es in Zukunft nur einen kreislichen Wettbewerb gibt, wenn mindestes drei Teilnehmer gemeldet haben. „Die Reiter sollen sich gegenseitig animieren, bei der Kreismeisterschaft mitzumachen“, sagte Tannhäuser.

In Billberge sind auch einige Reiterinnen und Reiter am Sonntag nicht mehr an den Start gegangen.

Grund waren die immens hohen Temperaturen, so dass sich zum Wohl des Pferdes einige Teilnehmer umentschieden hatten.

Schönhausen überzeugt

Überragend bei der KM waren wieder einmal die Reiterinnen und Reiter des RV „Fürst Bismarck“ Schönhausen, die erneut mächtig absahnten. Sie waren auf dem Podest gleich neunmal vertreten.

Die Kreismeisterschaften in diesem Format wird es auch 2019 erstmals in der Vielseitigkeit geben. Diese Kreistitelkämpfe werden dann am 24. und 25. August in Arneburg ausgetragen. Dort finden auch die Landesmeisterschaften der Vielseitigkeit für Damen und Herren statt.

„Es war insgesamt ein sehr schönes Turnier in Billberge, die Gastgeber haben sich die größte Mühe gegeben. Der Springplatz ist natürlich jetzt super. Auch die komplette Versorgung hat gestimmt. Billberge hat es gut gemacht“ ,meinte Tannhäuser abschließend.