Berlin l Die Damen 50 der SG Einheit Stendal haben mit einer 3:6-Niederlage beim Berliner-Verein „Sutos 1917“ die zweite Spielzeit in der überregionalen Ostliga abgeschlossen.

Es war mehr drin

„Wie in den Partien zuvor war auch bei diesem Spiel mehr drin, doch die entscheidenden Punkte hat der Gegner gemacht“, berichtet Birgit Seeber.

Ohne Spitzenspielerin Elke Thele, jedoch mit Sabine Lange, trat das Einheit-Sextett die Reise in die Bundeshauptstadt an, um mit einem Erfolg den Klassenerhalt aus eigener Hand perfekt zu machen.

Mit anfänglichem Erfolg, denn Heidi Schimmelpfennig bestätigte ihre starke Form der letzten Partien und gewann gegen Marlies Mayr deutlich mit 6:1, 6:0. Furios startete auch Monika Hundt in ihr Einzel mit einem souveränen 6:1-Satzgewinn.

Zweiter Punkt liegt in der Luft

Der zweite Punkt aus der ersten Einzelrunde lag überraschend in der Luft, doch Hundts Gegnerin Kasbohm kämpfte sich in die Partie zurück und brachte nach einem 6:3 im zweiten Satz, die Begegnung in den Match-Tiebreak. Dort hatte die Berlinerin die besseren Nerven und gewann mit 10:8-Punkten.

„Mit ein bisschen mehr Glück, können wir mit 2:1 aus der ersten Runde rausgehen und mehr aus den Einzeln mitnehmen“, schätzte Seeber ein.

Doch es kam anders. Denn nach den Niederlagen von Goronocy, Grammig und Seeber selbst, konnte Sabine Lange nur noch den Anschluss herstellen und vor den Doppeln auf 2:4-Punkte verkürzen. Dennoch soll nicht unerwähnt bleiben, dass Lange groß aufspielte und ihre favorisierte Gegnerin mit 6:3, 6:1 bezwang.

In den Doppeln spannend machen können

„Nehmen wir drei Punkte aus den Einzeln mit, hätten wir es in den Doppeln vielleicht nochmal spannend machen können“, so Seeber.

So nahm das Einheit-Sextett, das auf drei ausgeglichene Doppel setzte, nur einen Punkt aus den abschließenden Doppeln mit. Diesen besorgte die Paarung Hundt/Schimmelpfennig im dritten Doppel. Fast wäre dem Team der zweite Punkt geglückt, doch Lange/Grammig unterlagen knapp mit 4:10 im Match-Tiebreak des dritten Satzes.

Sportlich die Klasse gehalten

Wie geht es nun weiter für das Aushängeschild der SG Einheit Stendal? Sportlich hat die Mannschaft den Klassenerhalt geschafft, muss nun aber abwarten, wie sich die Auf- und Abstiegsregelung in der Ostliga entwickelt.

„Lichtenrade kommt aus der Regionalliga herunter und die beiden Erstplatzierten wollen wohl nicht aufsteigen“, erklärt Seeber.

So könnte ein Übergewicht an Mannschaften in der Ostliga entstehen. Fest steht, dass das Einheit-Team auch in der zweiten Saison bewiesen hat, dass es spielerisch in diese Liga gehört.

Statistik

Sutos 1917 - SG Einheit Stendal 6:3

Einzel: Rosak - Seeber 6:2, 6:4; Büsse - Krienitz - Goroncy 6:0, 6:0; Goerke - Lange 3:6, 1:6; Kasbohm - Hundt 1:6, 6:3, 10:8; Babst - Grammig 6:1, 6:3; Mayr - Schimmelpfennig 0:6, 1:6

Doppel: Rosak/Kasbohm - Seeber/Goroncy 6:0, 6:1; Büsse-Krienitz/Babst - Lange/Grammig 6:1, 6:7, 10:8; Goerke/Mayr - Hundt/Schimmelpfennig 2:6, 3:6