Wenn auch nicht immer mit der Leistung, so doch aber zumindest mit der Platzierung, die am Ende heraussprang, kann das Landesklasse-Team des TSV Hadmersleben nach Abschluss der Hinserie zufrieden sein.

Hadmersleben l Die Elf des TSV hat in 15 Hinrundenbegegnungen 22 Punkte geholt, sieben Mal gewonnen, ebenso oft verloren und ein Remis erspielt. Insgesamt ergibt das Rang acht in der Tabelle.

Was Trainer Roland Manegold bei dieser ausgeglichenen Bilanz noch stört, ist das Torverhältnis. Mit 27 erzielten Treffern liegen die Hadmersleber im guten Mittelfeld, stellen mit David Hinz (11) einen der besten Schützen. 39 Gegentore sind aber deutlich zuviel des Guten. "Unsere Abwehrarbeit ist nicht das Gelbe vom Ei. Das ist zum Teil der Tatsache geschuldet, dass oft gute Abwehrspieler ausgefallen sind und Umstellungen in der Defensive immer schwerer wiegen als in der Offensive. Aber es muss besser werden", fordert der Trainer.

Ganz einfach wird es in der Rückrunde sicher nicht, an die gute erste Halbserie anzuknüpfen, denn den TSV verlassen drei Spieler. Sebastian Thunert hat seinen Lebensmittelpunkt in Braunschweig und sich deshalb einem Verein dort angeschlossen. Torhüter Steffen Meßmann kehrt zurück nach Altenweddingen und Co-Trainer Andy Frehde, der ja noch ab und an in der ersten Mannschaft ausgeholfen hatte, sucht eine neue Herausforderung. "Das sind Lücken, die wir erst einmal füllen müssen. Aber eigentlich ist unser Kader, denke ich, immer noch breit genug", hofft Manegold. Diesbezüglich in die Karten spielen würde dem TSV eine Verbesserung in Sachen Fairplay, denn bei bisher 40 Gelben Karten (nur Eintracht Gommern hat mit 48 mehr), einer Gelb-Roten und einer Roten fehlen immer wieder Spieler unnötiger Weise.