Mit neuen persönlichen Bestzeiten hat das Ehepaar Elke und Donald Rosenthal beim Bonn-Marathon sehr gute Platzierungen erzielt.

Blankenburg (ige) l Allen voran Elke Rosenthal, die in der Gesamtwertung hauchdünn einen Medaillenrang verpasste.

Die beiden Leichtathleten vom SV Lok Blankenburg reisten mit dem Ziel in die ehemalige Bundeshauptstadt, ihre bisherigen Bestzeiten zu unterbieten. Die Vorbereitung versprach ein gutes Ergebnis. Die Strecke führte vom Zentrum an die Rheinufer und musste zweimal durchlaufen werden. Knackpunkt war die Kennedy-Brücke, eine Bogenbrücke von einem Kilometer Länge, die insgesamt viermal passiert werden musste.

Bis Kilometer 22 lief das Ehepaar Rosenthal zusammen, dann musste Donald abreißen lassen. Dennoch verbesserte er seine persönliche Bestzeit um acht Minuten auf 3:17:27 h. In der Gesamtwertung bedeutete dies Rang 102, in seiner Altersklasse erzielte er den 24. Platz.

Elke Rosenthal zog ihren Lauf couragiert durch und erreichte das Ziel in tollen 3:10:00 h. Damit verbesserte sie ihre Marathon-Bestzeit um fast vier Minuten, lief in der Frauen-Gesamtwertung auf einen hervorragenden vierten Platz und war schnellste Läuferin in ihrer Altersklasse. Als Mitglied im Nationalteam der Deutschen Post gewann die Blankenburgerin mit dieser Platzierung auch die firmeninterne Wertung des Hauptsponsors dieser Veranstaltung. Auf diesem Weg bedankt sie sich bei ihrem Arbeitgeber ganz herzlich für die geleistete Unterstützung.

Die Siege in der Gesamtwertung gingen jeweils an Läufer aus Kenia: In der Damenkonkurrenz siegte Lilian Koech in 2:51:20 h, Gesamtsieger des Bonn-Marathons wurde ihr Landsmann James Cherniyot-Meli in 2:14:31 h.