Wernigerode l Die Harzerinnen Julia Diesener, Riana Mena König, Marie Suske und Anouk Wolf eendeten die Weltmeisterschaft mit Team Germany auf Platz sieben, womit gleichzeitig das Ticket für die kommende WM 2020 in China gelöst wurde.

In der Gruppenphase konnte sich das deutsche Team von Spiel zu Spiel steigern, blieb aber gegen starke Konkurrenz punktlos. Im entscheidenden Spiel um den Verbleib in der A-Division setzte sich das Deutsche U19-Nationalteam nach starker kämpferischer Leistung mit 5:4 gegen die Slowakei durch und wurde Siebter.

Julia Diesener erzielt drei Tore

Die Vorrunde war für das junge deutsche Team kein Zuckerschlecken: Weltmeister Schweden zeigte der deutschen Mannschaft deutlich die Grenzen auf (0:29), beim 8:2 gegen Tschechien gelang eine spielerische Steigerung und die ersten beiden Tore: Eines davon erzielte die 15-jährige Wernigeröderin Julia Diesener, die bei ihrer WM-Premiere insgesamt drei Tore markierte. Zwei weitere wichtige Tore steuerte sie dann im entscheidenden Platzierungsspiel gegen die Slowakei (5:4) bei.

War es für Riana Mena König nach der U19-WM 2016 in Kanada und der Damen-WM 2017 in der Slowakei die dritte WM-Teilnahme und diesmal zugleich die letzte im U19-Bereich, so gaben Marie Suske und Julia Diesener ihr WM-Debüt. Anouk Wolf war als Ersatzspielerin dabei, bekam aber diesmal noch keinen Einsatz. Erste WM-Erfahrung durfte hingegen Marie Suske sammeln, sie stand bei allen vier Spielen im Kader und konnte gegen Schweden und Norwegen (0:5) wichtige internationale Erfahrung sammeln.

Julia Diesener und Riana Mena König standen in allen vier WM-Spielen auf dem Parkett und konnten gemeinsam mit der Deutschen Nationalmannschaft eine starke spielerische Steigerung hinlegen. „Es war für uns alle eine großartige Erfahrung und ein tolles Erlebnis. Wir sind alle sehr stolz, dass wir das entscheidende Spiel gegen die Slowakei trotz zwischenzeitlichem Rückstand gewonnen haben und damit bei der Weltmeisterschaft 2020 in China erneut gegen die besten Teams der Welt antreten dürfen. Bedanken möchte ich mich im Namen unserer Spielerinnen bei der Harzsparkasse bzw. dem Ostdeutschen Sparkassenverband, der Harzdruckerei Wernigerode GmbH, dem Floorball Verband Sachsen-Anhalt und dem WSV Rot-Weiß für die finanzielle Unterstützung“, so Julia Diesener.