Wernigerode l Recht unterschiedliche Aufgaben warten auf die beiden Fußball-Landesligisten der Region. Während der FC Einheit Wernigerode im Heimspiel klarer Favorit ist, muss der FSV Grün-Weiß Ilsenburg bei einem Spitzenteam antreten.

Wernigerode will in die Spur zurück

Nach der Niederlage in der Vorwoche beim Burger BC will der FC Einheit Wernigerode in die Erfolgsspur zurück. Die Hasseröder erwarten im Sportforum den Tabellen-13., Germania Olvenstedt. Mit den Olvenstedtern ist ein Name verbunden – Andreas Bode.

Der 34-Jährige war in den Torschützenlisten der vergangenen Spieljahre immer ganz vorn zu finden, auch aktuell hat er mit 13 Treffern erheblichen Anteil daran, dass die Germanen wohl nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben werden. Gerade in den letzten Spielen zeigte die Formkurve der Olvenstedter nach oben, passend dazu erzielte Bode fünf Treffer in den letzten drei Partien.

Einheit Wernigerode ist gewarnt

Der FC Einheit dürfte also gewarnt sein, hat aber dennoch drei Punkte im Visier. „Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen, um in den verbleibenen Partien eine eigentlich verkorkste Saison noch halbwegs erfolgreich zu Ende zubringen. Ich kann der Mannschaft zur Zeit keinen Vorwurf machen. Alle trainieren gut, auch die Beteiligung ist ordentlich. Wir haben in Burg kein schlechtes Spiel gemacht, uns fehlte nur die Durchschlagskraft vor dem Tor. Wenn wir das gegen Olvenstedt besser machen, sollte es uns auch gelingen, das Spiel erfolgreich zu gestalten“, so Jens Strutz-Voigtländer, Manschaftsleiter des FC Einheit.

Personell dürften bis auf André Helmstedt, der sich in der Vorwoche in Burg verletzte, alle Mann an Bord sein.

MSC Preussen ist Gastgeber

Schonam Freitag ist der FSV Grün-Weiß Ilsenburg im Einsatz, nur drei Tage nach dem Auftritt beim Spitzenreiter SV Westerhausen wartet beim Magdeburger SC Preussen (5.) die nächste schwere Aufgabe. Der Aufsteiger, der vor der Serie als einer der Topfavoriten im Titelkampf gehandelt wurde, kassierte nach tollem Start mit zuvor neun ungeschlagenen Spielen ausgerechnet im Ilsenburger Eichholz seine erste Saison­niederlage. Und mit 1:4 fiel diese recht deftig aus.

Entsprechend motiviert werden die Preussen zu Werke gehen, auch wenn der Aufstieg bei derzeit zehn Punkten Rückstand auf den SV Westerhausen kaum noch ein Thema mehr sein dürfte.

Hoffen auf do Prado

Dass die Ilsenburger den Spitzenteams der Liga Paroli bieten können, haben sie am Dienstag bei der unglücklichen Niederlage in Westerhausen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. „Wir hoffen, dass Rodrigo Tschiedel do Prado, der am Dienstag wegen einer Entzündung und der Einnahme von Antibiotika pausieren musste, rechtzeitig für das Spiel fit wird. Es wird so oder so eine ganz schwere Aufgabe“, ist sich FSV-Trainerin Melanie Piatkowski sicher.

Anstoß ist um 18.15 Uhr im „Heinrich-Germer-Stadion“, der ehemaligen Heimstätte der Ilsenburger Trainerin.