Wernigerode l Bei hochsommerlichen Temperaturenhaben sich der Gastgeber FC Grün-Weiß Piesteritz und die SG Germania Wernigerode/Darlingerode/Drübeck im Endspiel um die 12. Ü40-Landesmeisterschaft des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA) gegenüber gestanden.

Nur zwei Bewerber

Wie 2017 gab es nur zwei Bewerber um den Landesmeistertitel auf Großfeld. Für beide Mannschaften war es die Premiere bei den Ü40-Kickern auf dem Rasen. Nach den 70 Spielminuten setzte sich der Gastgeber knapp mit 1:0 durch und setzte sich erst als vierter Landesmeister in der 12-jährigen Ü40-Geschichte des FSA durch.

Rekordmeister Askania Bernburg (8 mal Sieger), der VfB Klötze (2) sowie der SV 1889 Altenweddingen (1) stellten diesmal keine Mannschaft. Piesteritz hat sich damit für die 12. NOFV-Ü40-Meisterschaft am 30. Juni in Bernburg qualifiziert.

Frühes Tor von Piesteritz

Ein frühes Tor vom „Man of the Match“ Heiko Wiesegart, dessen Ball von der linken 16-Meter-Strafraum-Ecke über den Gäste-Keeper Carsten Bomeier unhaltbar ins lange Enke einschlug, entschied die Partie zu Gunsten des Hallenlandes- und Hallen-NOFV-Meisters von 2018, die bis zum Abpfiff des sicher leitenden Schiedsrichters Jens Becker aus Wittenberg spannend blieb.

Die in vielen Belangen überlegenen Piesteritzer verpassten mit einem zweiten Treffer die Vorentscheidung und hielten damit die Hoffnungen der Harzer am Leben, mit einem Treffer sich ins Entscheidungsschießen zu retten.

Pfostentreffer von Piesteritz

Neben dem einzigen Treffer im Spiel trafen die Grün-Weißen noch einmal den Pfosten. Ansonsten stand immer wieder Carsten Bomeier im Weg oder der Ball verfehlte das Ziel. Wernigerode/Darlingerode, das nur mit einem Wechselspieler anreiste – was sich bei der Hitze negativ niederschlug – setzte nur Nadelstiche. Die Gäste versuchten über Konter ihr Glück, kamen aber nur selten zum Abschluss und wenn, verfehlte der Ball das gegnerische Tor. Nur bei Eckbällen und Distanzschüssen sorgten die Harzer für Torgefahr.

Mitte der ersten Halbzeit hatten die Gäste einmal eine kleine Druckphase, wo auch der Piesteritzer Keeper Jan Lindemann-Enders Kopf und Kragen riskieren musste. Ansonsten kontrollierte Piesteritz die Begegnung mit schönem Pass- und Laufspiel.

Statistik

Grün-Weiß Piesteritz: Jan Lindemann-Enders – Toralf Arndt, Christian Hünl, Stefan Neuberg, Tobias Jost, Alexander Ehle, Bodo Grauss, Stephan Scholz, Michel Marsch, Dirk Wollmann, Tobias Keil, Georg Adler (GK), Dirk Jungnickel, Rene Puhlmann, Heiko Wiesegart, Nico Russ, Dennis Vogt, Robert Günther, Norbert Ladewig, Tino Pelz.

SG Wernigerode/Darlingerode/Drübeck: Carsten Bomeier – Steffan Böhlke, Steffen Bläß, Thomas Löder (GK), Jens Tropschug, Dirk Heyer, Steven Tyll, Enrico Wetzig, Dirk Rühr (GK), Hendrik Raue, Thomas Schmidt, Jan Schenkel.

Schiedsrichter: Jens Becker (Wittenberg), Assistenten: Thomas Witter (Wittenberg), Frank Mohsbach (Jessen).

Tor: 1:0 Heiko Wiesegart (8.).

Man of the Match: Heiko Wiesegart.