Blankenburg l fand Anfang Juli in der Sport-und Blütenstadt auf der Kegelsportanlage „Alt Blankenburg“ statt.

In den vielen Jahren seiner Geschichte haben diese sportlichen Begegnungen nichts von ihrer Attraktivität verloren, im Gegenteil sie treiben immer wieder neue Blüten und gehören fest in den Veranstaltungskalender beider Klubs und passen so wunderbar in die Städtepartnerschaft Blankenburg-Wolfenbüttel, so die Meinung des KSG Pressewartes Bodo Plagge in seinem regionalen Sportbericht.

Zur feierlichen Eröffnung durch beide Vorsitzenden wurde diese lange Tradition auf besonderer Art mit dem Dank an die „Väter“ dieser deutsch-deutschen Freundschaft gewürdigt.

Tradition soll ausgebaut werden

Längst hat die junge Garde beider Vereine nun das Heft des Handelns in die Hand genommen und will diese gewachsene Tradition zwingend und wie sich es in der 57. Auflage gezeigt hat fortführen, mit den Jugendabteilungen beider Klubs sogar noch ausbauen.

Zum sportlichen Teil kann man sagen, dass beide Klubs von ihrer Spielklasse her auf Augenhöhe sind. Natürlich merkte man es den Lessingstädtern an, dass sie die überraschenden Heimniederlagen ihrer beiden Vertretungen aus dem Vorjahr wettmachen und zumindest einen der beiden Wanderpokale in ihren Besitz bringen wollten. Die Motivation dafür holten sie sich erst aus der kürzlich abgelaufenen Saison mit dem Aufstieg in die höchste niedersächsische Liga, der Verbandsoberliga.

Lok-Team nimmt neuen Anlauf

Das Lok-Team hingegen musste aus der höchsten Liga Sachsen-Anhalts, der Verbandsliga, absteigen und will trotz zweier Abgänge in der Landesliga einen neuen Anlauf starten, wobei Lok dort auf die eigene Jugend baut, die in der letzten Saison wertvolle Spielerfahrungen gesammelt hat.

Im Wettkampfmodus des 57. Vergleiches galt es, vier Spieler für die erste Vertretungen zu setzen, alle anderen Spieler spielten im Team II ihres Klubs. Die besten vier Spielergebnisse gingen in die Teamwertung ein.

Schon die Startachse der Wolfenbüttler mit dem Tagesbesten Thomas Janitschke (791 Holz) und Stephan Meine (753) brachten dem KSG-Team I einen sicheren 60-Holzvorsprung, den Michael Schulze (749) und Mario Lindner (775) von Lok I zwar noch auf 26 Holz verringern konnten, doch den verdienten Pokalsieg der KSG I mit 3034:3008 Holz konnten auch sie nicht mehr verhindern. Weiter spielten für ihre Teams Plagge (740) und Hille (750) auf KSG-Seite sowie Bergmann (746) und Toepfer (738) für Lok I.

Im Vergleich der Reserven besiegte Lok den Gast klar und deutlich mit 2983:2852 Holz.

Statistik

Lok Blankenburg II: Oberdörfer (754), Ullmann (735), I.Schmidt (745), Noepel (749);

KSG Wolfenbüttel II: Dankemeyer (737), Hesse (699), Kawalla (699), Reuß (717).

Mit vielen guten Gesprächen und einer gemeinsamen Kaffeetafel gab es noch das obligatorische Erinnerungsfoto und große Vorfreude auf den 58. Vergleich am, 3.Oktober, dann im „KOMM“ zu Wolfenbüttel.