Wernigerode l Bei ihrem Comeback nach vierjähriger Wettkampfpause lief die Wernige­röderin auf Anhieb zum Sieg. Bei den Herren ging der Pokal für den „Wernigeröder Bergmeister“ an Tobias Thiem von der Hochschule Harz.

136 Teilnehmer erreichten beim „kleinen Jubiläum“ des traditionellen Armeleuteberglaufes das Ziel, damit war es am Ende genau ein Finisher weniger als im letzten Jahr. Die größten Felder gab es im Kinderlauf über einen Kilometer und vor allem auf der 9-km-Strecke, die von 70 Startern und damit mehr als der Hälfte aller Teilnehmer gemeistert wurde. Der lange Kanten bot bei den Männern auch den spannendsten Zieleinlauf. Die drei Erstplatzierten lagen nur 13 Sekunden auseinander, es siegte Felix Fleischer vom NSV Wernigerode in der Zeit von 34:26 Minuten vor Fabian Lippe vom Harz-Gebirgslaufverein und Carsten Krüger vom LAC Olympia Berlin.

Bergmeister muss drei Läufer passieren lassen

Den Pokal des „Wernige­röder Bergmeisters“ bekam aber keiner dieser drei Läufer, am Kaiserturm hatte Tobias Thiem, der das Ziel als Vierter des Männerklassements überquerte, die Nase vorn. Bei den Frauen ging diese Ehrung an Antje Göbel-Damrau vom Harz-Gebirgslaufverein, die seit 2015 keinen Wettkampf mehr bestritten hatte. Das erfolgreiche Comeback wurde mit dem Gesamtsieg auf der 9-km-Strecke in 44:54 Minuten abgerundet, mit fast zwei Minuten Rückstand machten Frauke Albrecht (NSV Wernigerode) und Frederike Hartmann den Wernigeröder Dreifacherfolg perfekt.

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Der Harz-Gebirgslaufverein trumpfte auf den vier Strecken mit fünf von acht möglichen Siegern auf, neben Antje Göbel-Damrau liefen auch Yvonne Brandecker und Florian Lippe über fünf Kilometer sowie Marie-Therese Grzymala und der für die Grundschule Darlingerode startende Ben Lehmann im Kinderlauf auf den ersten Platz. Auf der 2,5-km-Distanz siegten Kim Lehmann von Union 1861 Schönebeck und Anton Gottwald vom Blankenburger FV.

Die Starter lobten die gewohnt gute Organisation und den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. „Ein Dankeschön dafür geht an die vielen Helfer, ebenso an Kerstin Eilers und Christiane Schierhorn für die gute Moderation des Wettkampfes“, freute sich Organisationschef Florian Hausl über die gute Unterstützung.