Wernigerode l Mit guter Beteiligung der Vereine hat in Wernigerode die Delegiertenkonferenz des Skiverbandes Sachsen-Anhalt (SVSA) stattgefunden. Das Präsidium gab Rechenschaft über die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres ab.

Erststartrecht steht im Mittelpunkt

Das Projekt Erststartrecht stand im Mittelpunkt des Berichts des Präsidenten. Nach dem Motto „Wir für Sachsen-Anhalt“ starten seit geraumer Zeit die besten Sportlerinnen und Sportler des SVSA, die in anderen Bundesstützpunkten ausgebildet werden, weiterhin für ihren Verein und für das Land Sachsen-Anhalt. Weiterhin stand die Fortschreibung des Zukunft-Konzeptes mit dem Baustein Breitensport im Fokus.

Als Gast referierte Bernd Plater vom Landesschulamt über Jugend trainiert für Olympia. Er warb unter anderem für eine stärkere Verzahnung zwischen Schule und organisiertem Sport und bot hierfür seine Unterstützung an.

Götze feierlich verabschiedet

In feierlicher Form wurde Klaus-Dieter Götze als Referent für Kampfrichterwesen durch den Präsidenten verabschiedet. In seiner Laudatio würdigte Dr. Ganske die Arbeit von Klaus-Dieter Götze als FIS-Kampfrichter und hob seine internationalen Einsätze insbesondere bei den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City heraus.

Götze wurde der Ehrenbrief des Deutschen Skiverbandes verliehen. Zum Abschied aus seiner Tätigkeit erhielt er vom Präsidium des SVSA einen Erlebnistag in der Skihalle Hamburg-Wittenburg.

Zur nachfolgenden Wahl des Vorstandes und Präsidiums wurden alle Kandidaten einstimmig von den Delegierten bestätigt. Als Vizepräsident wurde der Hörgeräteausstatter des DSV Christoph Dunkel neu in den Vorstand gewählt. Das Präsidium wird ab sofort durch den erfahrenen Skisprungtrainer Karl-Heinz Hähnel in Funktion des Referenten für Skisport an Schulen und durch den Studierenden der Biodiversität Hannes Boose im Bereich Kampfrichterwesen bereichert.