Wernigerode l Durchwachsene Ergebnisse haben die drei Harzer Skilanglauf-Talente beim 4. DSV-Jugendcup/Deutschlandpokal unter der Regie des SCMK Hirschau im Skistadion Arbersee erzielt.

Reppin verpasst Top Ten

Der Sonnabend stand im Zeichen des Sprints in der freien Technik. In der U20 männlich erzielte Max Kermer vom Skiverein Hasselfelde als Siebter auf der 3,8 km-Strecke die beste Platzierung für den Skiverband Sachsen-Anhalt. Im Doppeljahrgang der U18 weiblich erreichte Alina Rippin vom NSV Wernigerode über 2,3 Kilometer den 13. Platz und war damit Siebte ihres Jahrgangs 2003. Für Vereinskamerad Jannis Grimmecke stand in der U18 männlich über 3,8 km der 22. Platz im Ergebnisprotokoll.

Ebenfalls in der freien Technik standen tags darauf die Einzelrennen an. Alina Rippin steigerte sich zum Vortag auf den sechsten Platz, in 17:10,8 min über eine Distanz von 6,9 Kilometer erzielte sie die zweitbeste Laufzeit ihres Jahrgangs. Auch Jannis Grimmecke verbesserte sich um zwei Plätze und beendete das Rennen über 9,2 Kilometer in 21:16,2 min auf dem 20. Platz.

Kermer hat noch Luft nach oben

Max Kermer erzielte trotz Trainingsrückstand in einer Zeit von 30:59,6 min den zwölften Platz auf der 13,8 Kilometer langen Strecke, der Rückstand auf den Westharzer Sieger Jan-Friedrich Doerks betrug 1:20 Minuten. So richtig zufrieden war der Hasselfelder mit diesem Ergebnis nicht, allerdings konnte er durch die lange Verletzung im Sommer nur eingeschränkt trainieren. Dazu gesellten sich die schwierigen Bedingungen, zumal bisher kaum auf Schnee trainiert werden konnte. Die Qualifikation für die Junioren-Weltmeisterschaft Anfang März in Oberwiesenthal bleibt aber das große Ziel des Hasselfelders.

In der Gesamtwertung des DSV-Jugendcup/Deutschlandpokal liegt Alina Rippin als beste Harzerin auf dem sechsten Platz, Jannis Grimmecke ist 14. und Max Kermer rangiert nach seinen ersten beiden Wettkämpfen auf dem 23. Platz.