Barleben l Der FSV Barleben, mittlerweile auf einem Abstiegsplatz stehend, empfängt am Donnerstag um 19 Uhr den frischgebackenen Landespokal-Finalisten 1. FC Lok Stendal zum Oberliga-Derby am Anger.

Es ist für beide Mannschaften der Auftakt zu einem rappelvollen Osterwochenende. Nach der Partie gegeneinander geht es für den FSV Barleben am Montag nach Bischofswerda, für die Stendaler nach Krieschow. „Die Spiele am Ostermontag waren auch der Grund für die Verlegung des Derbys von Sonnabend auf Donnerstagabend“, erklärt Jörn Schulz.

Lok Stendal mit viel Selbstvertrauen

Barlebens Trainer, der bekanntlich in Stendal lebt, blieb der Finaleinzug des 1. FC Lok Stendal am Sonntag in Zorbau natürlich nicht verborgen. „Sie werden nach diesem Sieg natürlich mit viel Selbstvertrauen anreisen und ohne Druck. Ich rechne allerdings mit Veränderungen in der Stendaler Mannschaft, aber wir müssen auf uns gucken“, sagt Schulz.

Der Barleber Kader ist weiter nicht groß, aber qualitativ ordentlich bestückt. Peter Otte steht ebenso wieder zur Verfügung wie Alexis Lenhard und Rückkehrer Denis Neumann, einzig hinter Christoph Grabinski steht noch ein Fragezeichen. „Wir werden dieses Spiel gewinnen“, versichert Schulz. Es wäre ein wahnsinnig wichtiger Erfolg für den FSV Barleben, der durch den Sieg von Gera gegen Merseburg auf den 14. Tabellenplatz abgerutscht ist. Die Stendaler liegen sechs Punkte vor Barleben auf Rang elf des Klassements.