Erlangen-Bruck l Er erledigte seine Auswärtsaufgabe souverän und trat mit einem 8:0 (3680:3427)-Sieg die Heimreise an. Die Partie war nur anfangs spannend. Fabian Seitz lieferte sich in den ersten beiden Sätzen einen harten Kampf mit Zdenek Kovac, zog ihm dann aber auf den letzten beiden Bahnen schnell den Zahn und siegte nach 2:2 Satzpunkten (SP) mit 594:557 Kegeln.

Ein anfangs spannendes Duell gab es auch zwischen Mathias Weber und Michal Bucko. Doch auch hier konnte sich der Zerbster am Ende klar mit 3:1 SP und 638 Kegeln durchsetzen. Bucko erspielte sich mit 601 Kegeln den Bestwert auf Seiten der Gastgeber.

Der SKV führte mit 2:0 Mannschaftspunkten (MP) und hatte bereits ein Plus von 74 Kegeln.

In der Mitte bauten Thomas Schneider und Uros Stoklas die Führung weiter aus und sorgten so bereits für die Entscheidung. Schneider (570) bezwang Michael Ilfrich (558) nach 3:1 Sätzen und Stoklas (619) kämpfte den stark startenden Heiko Gumbrecht (574) mit 3:1 SP nieder.

Die Zerbster führten bereits mit 4:0 MP und sie hatten den Vorsprung auf uneinholbare 131 Kegel ausgebaut.

Das starke Schlusspaar der Rot-Weißen mit dem Tagesbesten Timo Hoffmann (641) und Boris Benedik (618) ließ nichts mehr anbrennen und brachte den Kantersieg sicher über die Ziellinie. Alexander Kern (552) konnte Hoffmann nur gratulieren. Auch der gut spielende Gökhan Idrisoglou (585) musste die Überlegenheit von Benedik anerkennen.

Am kommenden Sonnabend weht wieder internationale Luft in der Kegelhalle am Schützenplatz. Zum Viertelfinalspiel der Champions League erwarten die Rot-Weißen den Ligaersten aus Ungarn, den Repcelaki SE.

Da wollen die Zerbster all ihr Können auf die Bahn bringen, um sich mit einem hohen Heimsieg eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in zwei Wochen in Repcelak zu schaffen.

„Dass wir 8:0 gewinnen, war mir sehr wichtig. Somit sind wir in der Liga den nächsten Schritt gegangen und können die Mannschaften weiter auf Distanz halten“, sagte Timo Hoffmann und fügte an, dass ihm „die Geschlossenheit ein Stück weit gefehlt hatte“.

Hoffmann stellte sich selbst auf, um in Hinblick auf die Champions League zu sehen, ob „alle acht Spieler in Form sind“. „Immerhin geht es mit Repcelak gegen die momentane Nummer eins in Ungarn, die neben den Stars wie Kakuk und Zapletan viele ungarische Topspieler in ihren Reihen hat.“

 

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