Lübs l Sie besiegten Grün-Weiß Bergzow 3:1 und sind nun Tabellendritter der Kreisoberliga Jerichower Land. „Es war kein hervorragendes Spiel von uns. Der Gegner hat sehr stark dagegen gehalten und wir haben zu wenig spielerische Akzente gesetzt“, analysierte VfL-Trainer Andreas Schunke die Leistung seiner Mannschaft, wobei er sich gleich einige Verbesserungswünsche, wie „mehr Laufbereitschaft“ und „mehr Kreativität“ auf die Agenda schrieb.

Strafstoß nach zwölf Minuten

Die Partie ging gut los für die Heimelf, die bereits nach zwölf Minuten einen Strafstoß zugesprochen bekam. Nach einem Angriff wurde Alexander Steinert im Strafraum von den Beinen geholt. Schiedsrichter Marko Schmidt (Karith) zeigte sofort auf den Punkt. Tino Raugust übernahm Verantwortung und schob souverän zum 1:0 ein.

Nur vier Minuten später ein schöner Spielzug der Gäste, die sich im VfL-Strafstoß behaupteten und durch Maximilian Räche den 1:1-Ausgleich erzielten. Nach dem Gehrdener Anstoß eroberten die Bergzower den Ball und hatten die nächste dicke Möglichkeit. VfL-Keeper Dennis Böttge wehrte den Ball aus Nahdistanz sehenswert ab und verhinderte die Gästeführung.

In Führung gingen dann die Gehrdener, wobei Maik Böttge im Strafraum zu Fall kam. Linienrichter Frank Jahns hob sofort die Fahne und Schmidt pfiff zum Elfmeter. „Den Elfer kann man geben, muss man aber nicht“, kommentierte „Schunki“, der meinte, dass „in einigen Spielen gegen sein Team entschieden wurde und sich dies dann eben wieder ausgleicht“.

Erneut trat Routinier Raugust an den Punkt und verwandelte sicher zum 2:1 (23.).

Konstabel macht Erfolg perfekt

In der zweiten Halbzeit wollten die Gehrdener das Resultat erhöhen, doch die Gäste ließen nicht locker. In der 67. Minute konnte dann Frieder Konstabel den „Deckel auf den Sieg machen“. Nach einem gut angelegten Konter kam Max Laesecke an den Ball und leitete gut auf den mitlaufenden Konstabel weiter, der ihn mit der Pike ins Gästetor stocherte.

Unterzahl nicht genutzt

Kurz danach erhielt ein Gästespieler die gelb-rote Karte, aber der VfL wusste diese zahlenmäßige Überlegenheit nicht zu nutzen. „Wir haben es nicht hingekriegt und die Gäste haben trotzdem mehr gemacht“, bemängelte der Coach. Am Ende ist es „gut gegangen“. „In der Zukunft müssen wie es einfach besser machen“, so der Banker, der dennoch „zufrieden“ war: „Manchmal spielst du besser und verlierst und manchmal spielst du schlecht und gewinnst. Am Ende stehen die drei Punkte und punktemäßig stehen wir gut da.“

Vor allem zufrieden sind die Gehrdener mit ihrer derzeitigen Elfmeter-Stärke. „Bisher haben wir alle reingemacht und das war in der vergangenen Saison nicht so“, lobte auch „Schunki“.

Er und sein Team haben nun etwas Verschnaufpause. Am 19. Oktober kommt dann zum nächsten Heimspiel die Spg. Germania Güsen/SV 90 Parey. Bis dahin sollten die Punkte auf der Agenda abgearbeitet sein und der VfL kann dann zeigen, dass er es noch besser machen kann.

Statistik

VfL Gehrden: D. Böttge – Tob. Fricke, Leps, Rettschlag, E. Schmidt, Raugust, Steinert (72. M. Kuske), Konstabel, M. Böttge (76. M.Schmidt), Laesecke, Baumgart.

Schiedsrichter: Schmidt - Karith;

Zuschauer: 40.