Loburg l Dabei spiegelt das klare Ergebnis den wahren Spielverlauf absolut nicht wider. Denn der Gastgeber verkaufte sich deutlich unter Wert.

Denn die Loburger starteten furios und hatten die erste dicke Chance zur Führung, doch, wie auch im weiteren Spielverlauf zu oft, versagten ihnen die Nerven und die Abschlüsse waren zu ungenau oder zu schwach.

Anders die Gäste, die „ihre Chancen konsequent genutzt hatten“, wie es Loburgs Vereins- chef und Stürmer der Mannschaft, Matthias Werner, beschrieb.

Phillip Herbst war es, der in der fünften Minute zum 1:0 für die Gäste einnetzte.

Im Gegenzug hatten die Blau-Weißen die nächste dicke Möglichkeit. Erneut ging der Ball ins Nirgendwo.

Die Gladauer spielten ihre Routine aus und profitierten bei den nächsten beiden Treffern vor der Halbzeitpause von krassen Abwehrfehlern der Blau-Weißen. Dennis Wesemann und Janik Pfennighaus hatten so in der zehnten und 28. Minute keine Mühe, Loburgs Keeper Sven Rießling zu überwinden.

Trotz des 0:3-Rückstandes gaben sich die Loburger nicht auf. „Wir haben den Gegner dominiert und hatten so viele Chancen, dass es hätte locker zum Sieg reichen können“, sagte Werner. Fast mühelos kamen auf der Gegenseite die Gäste zu Toren. Es wurden die Minuten des Janik Pfennighaus, der sich noch zweimal in die Torschützenliste eintragen konnte.

„Nun können wir uns wieder auf die Liga konzentrieren und da weiter angreifen“, bleibt der Loburger optimistisch.

Loburg: Rießling – Rydzy, Reinemann, Kilz, Arbeiter, Wasik, Hünecke, M. Werner, Ch. Werner, Schwerdfeger, Kilz; SR: Friedrichs, Uwe - Gerwisch; ZS: 45.