Lübs l In der Kreisoberliga JL steigt das Spitzenspiel der noch jungen Serie im Sportpark Lübs. Der Tabellenvierte vom VfL Gehrden erwartet mit der DSG Eintracht Gladau den punktgleichen Zweiten, der allerdings schon ein Spiel mehr bestritten hat und eine 0:2-Niederlage bei der SG Blau-Weiß Niegripp II kassierte.

Die Gehrdener blieben bisher in den drei Ligaspielen erfolgreich und wollen heute versuchen, diesen Lauf fortzusetzen. Personell sieht es gut aus. Zwar muss Trainer Andreas Schunke auf seinen Sohn Felix (Knie), auf Tino Raugust (Knöchel), auf Nico Kuske (Zweitspielrecht Merseburg) und auf Torsten Fricke (Ausbildung) verzichten, hat aber einen 14-Mann-Kader zur Verfügung. Da die Zweite zuvor gegen Loburg spielt (Anstoß: 12.30 Uhr) gibt es erst recht keine Probleme.

„Wir haben eine gute Mannschaft, auch wenn der eine oder andere Stammspieler fehlt“, so der Banker, der Gladau „als sehr gute Mannschaft, die immer für Tore gut ist“, einschätzte. Die Statistik spricht für die Gäste, die in beiden Partien der Vorsaison die Oberhand behielten. „Im Rückspiel hatten wir deutlich besser gespielt, doch auch da reichte es nicht“, erinnert sich „Schunki“. Da verlor der VfL knapp 1:2.

Heute könnte er den Bock umstoßen, denn er kann „ohne Druck aufspielen“. „Wir müssen Gladaus Tormaschinerie mit Pfennighaus (8 Tore) und Wesemann (7) stoppen. Unsere Defensive muss stehen und vorn müssen wir vor allem unsere Chancen nutzen“, fordert der Lübser. Dies war gerade in den vergangenen Spielen das Manko, denn an Tormöglichkeiten haperte es nicht.

So ist „Schunki“ davon überzeugt, dass es heute davon abhängt, „wie wir im Angriff unsere Chancen verwerten“. „Gladau können wir nicht zu 100 Prozent ausschalten. Wir müssen nur ein Tor mehr schießen als sie, wenn wir etwas reißen wollen.“

So erwartet der Coach „ein interessantes und schönes Fußballspiel, wo auch der Spaß nicht zu kurz kommt“. „Ohne Druck zum Erfolg“ heißt die Devise. Dabei fordert er aber auch, „nicht punktlos vom Platz zu gehen“. „Am Ende möge der Bessere gewinnen“, sagte der 52-Jährige, der sicher stolz wäre, wenn das seine Mannschaft sein würde.

SR: Frank Schinke - TV Askania Bernburg; Serie 2018/19: 1:4/1:2.

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