Brettin l Der Vfl Gehrden hat das Ligaspiel beim TSV Brettin/Roßdorf verloren. Doch so klar, wie es das Ergebnis aussagt, war es nicht.

Chancen liegen gelassen

Im Gegenteil, wie Trainer Andreas Schunke berichtete. „Wir hatten klar die besseren Chancen und hätten in der ersten Halbzeit schon 2:0 führen müssen“, ärgerte er sich über die vergebenen Möglichkeiten.

Für den zweiten Abschnitt hatten sich die Rot-Weißen einiges vorgenommen, doch es lief einfach nicht. Erschwerend hinzu kam, dass auf dem sehr engen Nebenplatz gespielt wurde, wobei der VfL seine spielerische und läuferische Qualität nicht zeigen konnte. „Das hatte uns überhaupt nicht in die Karten gespielt“, sagte der Coach.

„Wir haben die ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte richtig schlecht gespielt und richtig gepennt und uns drei unnötige Dinger eingefangen“, war der Banker restlos bedient.

Doppelschlag für den TSV

Ronny Lippelt und Maximilian Müller trafen in der 54. und 61. Minute und die Heimelf führte 2:0. Vielleicht wäre es ja anders gelaufen, wenn der „reguläre Treffer“ (Schunke) von Felix Schunke Anerkennung gefunden hätte, doch der Linienrichter hob, für viele unverständlich, die Fahne. So machte Lippelt in der 63. Minute den ominösen Deckel auf den Heimsieg.

„Ich bin echt sauer und enttäuscht. Mit der richtigen Einstellung hätten wir da etwas holen können, sogar müssen. Denn unser Kader war, obwohl wir keine große Wechselmöglichkeit hatten, richtig gut. Und wer das Spiel gesehen hat, wird mir zustimmen, dass da wirklich was für uns drin war“, machte „Schunki“ seiner Enttäuschung Luft.

Statistik

Gehrden: Böttge – Rettschlag, Tangermann, Schunke, Gerber, Konstabel, Rehse, E. Schmidt, Kuske (75. Beutner), M. Schmidt, Engel; SR: Schwindack (Gladau); ZS: 40.